Aktion im Juni und Juli 2013

CBL Datenrettung gewährt zehn Prozent Rabatt auf SSDs

| Redakteur: Nico Litzel

Schwerer Hardwarefehler bei einer SSD: Die Leiterplatte ist gebrochen.
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Schwerer Hardwarefehler bei einer SSD: Die Leiterplatte ist gebrochen. (Bild: CBL Datenrettung)

CBL Datenrettung gibt im Juni und Juli zehn Prozent Rabatt auf die Kosten einer SSD-Datenrettung – im Schnitt zwischen 100 und 400 Euro.

Solid State Drives sind robuster als klassische Festplatten – zum berüchtigten Headcrash kann es nicht kommen. Dennoch können auch Halbleiterspeicher ausfallen. Häufige Fehlerquellen sind eine beschädigte Leiterplatte oder der Steuerchip. Zwar sind bei SSDs im Gegensatz zu Festplatten keine feinmechanischen Rekonstruktionsarbeiten im Reinraumlabor notwendig, dennoch ist die Datenrettung von SSDs nach Angaben von CBL Datenrettung sehr aufwendig.

Wear Leveling erschwert die Arbeit

Ein Hauptgrund seien die sogenannten Wear-Leveling-Algorithmen, mit deren Hilfe der SSD-Controller Schreibvorgänge gleichmäßig auf alle Speicherzellen verteilt, um den Verschleiß zu minimieren. Das führt dazu, so CBL Datenrettung, dass die Bits und Bytes einer Datei auf mehreren Chips verteilt abgelegt werden. Der Aufwand bei der logischen Rekonstruktion von Dateien aus Fragmenten sei vergleichbar mit der Rekonstruktion eines zerstörten RAID-Servers.

Die nach Aufwand berechneten Preise für die Datenrettung von einer einzelnen SSD bewegen sich demzufolge laut CBL Datenrettung derzeit meist im Bereich zwischen 1.000 und 4.000 Euro. Wer sich im Juni oder Juli mit einem SSD-Datenverlust an das Unternehmen wendet, bekommt zehn Prozent Rabatt. Kosten entstehen dabei erst bei erfolgreicher Wiederherstellung der benötigten Zieldaten.

SSD-Hersteller kooperieren kaum

„Starkes Engagement in Forschung und Entwicklung ist für einen Datenretter ein Muss und gerade dem Bereich SSD widmen wir bei CBL Datenrettung besondere Aufmerksamkeit. Mit großem Forschungsaufwand bis hin im Reverse Engineering der verwendeten Algorithmen der im Markt erhältlichen Controller verfeinern wir die Rettungsmethoden“, erklärt Conrad Heinicke, Projektmanager bei CBL Datenrettung in Kaiserslautern. „Das ist nötig, weil die Hersteller der Halbleiterlaufwerke beziehungsweise der verwendeten Chips Informationen, die man zur Datenrettung bräuchte, leider nicht aus der Hand geben. Mit der Hardwareverschlüsselung der Sandforce-Controller gibt es derzeit sogar Fälle, in denen wir, genau wie unsere Mitbewerber, machtlos sind.“

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