Backup-as-a-Service

Datensicherungsalternative für kleine und mittelständische Unternehmen

| Autor / Redakteur: Tina Billo / Advertorial

Backup-as-a-Service oder selbst in Backup-Hardware investieren und alle Datensicherungs-Prozesse korrekt betreiben? Das ist für viele mittelständische Unternehmen die Frage.
Backup-as-a-Service oder selbst in Backup-Hardware investieren und alle Datensicherungs-Prozesse korrekt betreiben? Das ist für viele mittelständische Unternehmen die Frage. (Bild: Fotolia)

Datenverluste kosten Unternehmen eine Stange Geld. Der dadurch entstandene finanzielle Schaden belief sich laut einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Vanson Bourne hierzulande im Jahr 2014 auf insgesamt rund 27,1 Milliarden Euro. Hinzu kommen Ausfallzeiten, die ebenfalls mit beträchtlichen Summen zu Buche schlagen. Die Cloud könnte das ändern.

Neben dem hohe Kosten verursachenden Stillstand der IT resultieren Datenverluste ebenso in Produktivitätseinbußen - von entgangenen Umsätzen und vergebenen Geschäftschancen ganz zu schweigen. Insofern sind umfassende Sicherungskonzepte gefragt, die eine hohe Datenverfügbarkeit zu planbaren Kosten garantieren. Genau dies versprechen cloudbasierte Backup-as-a-Service- (BaaS) Angebote.

Dass operative Daten sich inzwischen als zentraler Produktionsfaktor zum Rohstoff Nummer eins jedes Unternehmens entwickelt haben, ist unbestritten. Stehen diese nicht griffbereit zur Verfügung, läuft nichts mehr wie gehabt. Dies bestätigt eine von der Initiative „Cloud Services Made in Germany“ durchgeführte Befragung, in deren Rahmen im deutschen Mittelstand tätige Geschäftsführer und IT-Leiter Rede und Antwort zum Thema Datensicherung standen.

Die Ergebnisse führen das Ausmaß der Abhängigkeit von der IT klar vor Augen. Funktioniert diese und damit der Zugriff auf das Herzblut Daten nicht einwandfrei, können 95 Prozent der Unternehmen ihre firmeninternen Abläufe kaum noch auf gewohnte Art und Weise fortführen. 51 Prozent gehen sogar von einem "Rien-ne-vas-plus"-Szenario und dem vollständigen Erliegen des laufenden Geschäftsbetriebs aus.

Sorgenkind Datensicherung

Umso mehr erstaunt, wie stiefmütterlich vielerorts mit Backup- und Disaster-Recovery-Angelegenheiten umgegangen wird. Gewiss, Lösungen zur Sicherung und Wiederherstellung sind laut der Studie bei immerhin 87 Prozent der untersuchten Unternehmen ein selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmens-IT.

Doch ob sich diese in Krisenzeiten bewähren, steht auf einem ganz anderen Blatt. Denn nur ein Viertel aller Organisationen probt den Ernstfall und verfügt daher über Erfahrungswerte, ob die implementierten Maßnahmen im Worst Case tatsächlich greifen. Geht es um den Schutz der Daten, sind Kompromisse allerdings fehl am Platz.

Backup neu gedacht

IT-Verantwortliche sind also gut beraten, einen erneuten Blick auf ihre bestehende Backup-Strategie zu werfen und zu prüfen, ob diese noch zeitgemäß ist. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass neben klassischen physischen Systemen zunehmend virtuelle Maschinen zum Einsatz kommen und die zu bewältigenden Datenmengen rasant ansteigen.

Diese Entwicklungen verändern die an Backup- und Restore-Lösungen gestellten Anforderungen grundlegend, althergebrachte Ansätze geraten hier schnell an ihre Grenzen. Zu kleine Sicherungszeitfenster, zu langsame Wiederherstellungsprozesse, zu wenig Speicherplatz sind nur einige der Herausforderungen, die es zu meistern gilt.

Darüber hinaus dürfen Backups den laufenden Betrieb nicht stören: Anwendungen müssen unterbrechungsfrei laufen, Daten stets verfügbar sein und Mitarbeiter ohne jegliche Beeinträchtigung auf alle für ihre tägliche Arbeit erforderlichen Ressourcen zugreifen können.

Einsparpotenziale heben

Ohne Frage spielen technische Aspekte bei der Betrachtung des Backup-Status-Quo eine wichtige Rolle. Gleichermaßen führt jedoch kein Weg daran vorbei, die mit der Datensicherung verbundenen Kosten auf den Prüfstand zu stellen.

Hardware, Software-Lizenzen, Infrastrukturkomponenten, personelle Ressourcen – all dies will bedacht sein. Gut 4.000 Euro nimmt ein Großteil der mittelständischen deutschen Unternehmen im Schnitt hierfür monatlich in die Hand. Dabei bietet gerade das Backup mit seinen standardisierten und wiederkehrenden Aufgaben, die IT-Spezialisten schlichtweg die Zeit rauben, Raum für Einsparungen.

So stellt sich vielen Entscheidern mittlerweile die Frage, ob Investitionen in eigene IT-Ressourcen weiterhin sinnvoll sind oder die Datensicherung auszulagern für sie einen lohnenswerten Ansatz darstellt.

Die Cloud macht’s möglich

Backup-as-a-Service heißt das Zauberwort, das mit dem Einzug von Cloud-Technologien in die Unternehmens-IT an Attraktivität gewinnt. Die komplette Datensicherung als Leistung von externen auf diese Aufgabe spezialisierten Service Providern zu beziehen zahlt sich aus: für das Backup erforderlicher Cloud-Speicher lässt sich bedarfsgerecht buchen, dadurch gehört der teure Ausbau interner Kapazitäten der Vergangenheit an.

Die Abrechnung der in Anspruch genommenen Dienste erfolgt verbrauchsgerecht, infolgedessen lassen sich die Backup-Kosten besser kalkulieren. Ebenso befreit BaaS das Inhouse-IT-Team von lästigen mit Datensicherungsprozessen einhergehenden administrativen Aufgaben, so dass sie sich verstärkt auf für das Kerngeschäft wesentliche und wertschöpfende Prozesse konzentrieren können.

Die Entscheidung, das Backup in die Cloud zu verlagern, bietet Unternehmen jede Menge weiterer Vorteile, die von der sicheren Speicherung ihrer Daten unter Einhaltung geltender Compliance-Richtlinien bis hin zu deren raschen Wiederherstellung reichen. BaaS steht damit für ein Budget schonendes Rundum-Schutz-Paket, das den Geschäftsbetrieb am Laufen hält.

Sicherheit und Servicequalität „Made in Germany“

Backup-as-a-Service-Angebote gibt es in Deutschland viele. Allerdings fehlt es an Validierung; gleichermaßen sind einheitliche Qualitätsstandards Mangelware. Außerdem ist nicht unbedingt ersichtlich, ob das Rechenzentrum des jeweiligen Service Providers auch tatsächlich in Deutschland beheimatet ist.

Für Unternehmen ist genau das aber ein ausschlaggebendes Auswahlkriterium, denn manche Daten dürfen die Landesgrenzen aus rechtlichen Gründen keinesfalls passieren. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte daher auf Dienstleister mit Hauptsitz in der Bundesrepublik gesetzt werden, die Daten nach hiesigem Recht und den geltenden gesetzlichen Bestimmungen vorhalten.

Weit vorne liegt auf diesem Gebiet NetApp, dessen zertifizierte Backup-as-a-Service-Lösung exklusiv von autorisierten Partnern angeboten wird. Diese müssen nicht nur ein nationalen Datenschutzrichtlinien entsprechendes Rechenzentrum in Deutschland betreiben. Sondern zahlreiche andere Voraussetzungen mitbringen, zu denen der Nachweis der Fachkompetenz, eine hohe technische Leistungsfähigkeit und ein umfassendes Know-how in Sicherheitsfragen zählen. Da die Auslagerung von Datensicherungsprozessen Kunden ein hohes Vertrauen abverlangt, genießt die Einhaltung verbindlicher Qualitätsstandards seitens der Service Provider Top-Priorität. Grundlage hierfür ist ein Leistungsschein, der alle vereinbarten Services und zu erbringenden IT-Leistungen klar dokumentiert.

Eine regelmäßige Überprüfung, ob die Vorgaben erfüllt werden, sorgt für weitere Sicherheit. Doch damit nicht genug. Dank des Einsatzes der NetApp-Technologien lassen sich Unternehmensdaten sowohl unbemerkt in die Cloud übertragen als auch wieder in das eigene Rechenzentrum zurückspielen. Dadurch gerät das Backup nicht in eine Einbahnstraße und Unternehmen behalten jederzeit die Datenhoheit.

Die Technik muss stimmen

Die Datensicherung als IT-Dienst aus der Cloud zu beziehen, ist denkbar einfach. Weder müssen vorab umfangreiche Arbeiten an der eigenen IT-Infrastruktur vorgenommen werden, noch sind Anpassungen erforderlich. Essentiell ist hingegen eine leistungsstarke Internet-Anbindung mit hoher Bandbreite, um die Datenmengen in dem zur Verfügung stehenden Zeitfenster übertragen zu können.

Damit es erst gar nicht zu Engpässen kommt, empfiehlt sich möglicherweise, das interne Rechenzentrum über mehrere Netzbetreiber mit der Cloud zu verbinden. Gleichermaßen sollte darauf geachtet werden, dass die zum Einsatz kommende Lösung Komprimierung, Deduplizierung und Verschlüsselung beherrscht sowie Backup- und Disaster-Recovery-Technologien unter einem Dach bündelt.

Fazit

Die immense Abhängigkeit vom Rohstoff Daten fordert von Unternehmen jeder Größenordnung und Branchenzugehörigkeit die Umsetzung durchdachter auf mehreren Eckpfeilern aufsetzender Sicherungskonzepte. Effiziente und praxiserprobte Backup-Services aus der Cloud genießen vor diesem Hintergrund einen immer höheren Stellenwert, da sie bestehende Strategien optimal ergänzen.

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