Damit Big Data nicht zum Stocken kommt, sind unbürokratische Wege notwendig

Die Datenintegration muss nicht am Mangel an Programmierern scheitern

| Autor / Redakteur: Verena Berghof / Rainer Graefen

(Michaelstockfoto-Fotolia)

Wenn-dann-Befehle sind das Fundament der IT-Programmierung. Aber auch im Berufsleben ließen sich viele Aufgaben effizienter erledigen, wenn man Wenn-dann-Fragen einfach auf den Datenbestand anwenden könnte. Bei Kapow Software ist es nun gelungen, diese grundlegende Programmierabfrage als Selfservice in die Fachabteilungen zu bringen.

Es wäre schön wenn sich die Welt wie im Programmiermodell verhalten würde, dann wüsste man immer wie es weitergeht. Jeder Fachanwender täte sich mit dem Wenn-dann-Prinzip einfacher. In der realen Welt müssen allerdings viele Windmühlen gedreht werden, bevor überhaupt über die Lösung des realen Problems nachgedacht wird.

Für die Fachanwender bedeutet deshalb der Wunsch nach technischer Automatisierung von Prozessen keineswegs einfach nur den Gang über den Flur zum Administrator, um „mal schnell“ eine praktikable Lösung für eines bestimmtes Problem zu finden. Doch der Gang zum Admin ist bei den heutigen Möglichkeiten der ein Umweg.

Datencheck im Web

Möchte die Sales-Abteilung beispielsweise mehr mit ihren Lead-Daten machen, als es Salesforce ermöglicht, benötigten Fachanwender bisweilen Hilfe von IT-Experten. Dies könnte etwa der Fall sein, wenn das Sales Team unberührte oder nicht abgewickelte Leads in Salesforce darauf prüfen möchte, ob die jeweiligen Kontakte noch im selben Unternehmen arbeiten wie bisher oder ob sie in einem neuen Unternehmen tätig sind und damit neue Türen öffnen könnten.

Das Sales Team könnte dazu die einzelnen Einträge aus Salesforce mit den jeweiligen LinkedIn- oder Xing-Profilen der Kontakte verknüpfen – ein Vorgang, der, wenn er automatisiert erfolgen soll, IT-Expertise erfordern würde. Ein einfaches Beispiel, aber eine solche Situation bedeutete für Unternehmen bisher:

  • 1. entweder interne IT-Ressourcen bereit zu stellen, die eine entsprechende Anwendung oder APIs entwickeln, um dann die Oberfläche zu bauen und das neue Tool zu integrieren,
  • 2. oder den Auftrag an Systemintegratoren auszulagern – soll es schnell gehen, ist dies, allerdings mit einem finanziellen höheren Aufwand verbunden, meist die bevorzugte Variante.

Dabei können Anwendungen zur Datenintegration mittlerweile selbst erstellt werden, ohne über Kenntnisse um Konnektoren oder zu verfügen. Das heißt: Integration-as-a-Self-Service.

Fast immer vorhanden: Webschnittstelle

Darius Heisig, Vice President of Sales von Kapow Software und Geschäftsführer Deutschland, erklärt: „Die Herausforderung im Zeitalter von Big Data besteht darin, schnell und einfach auf möglichst viele Datenquellen zuzugreifen - innerhalb und außerhalb des Unternehmens.

Oft fehlen aber hierzu die Schnittstellen, oder - sollten sie vorhanden sein - liefern sie nicht die relevanten Daten. Zudem benötigt man häufig IT-Experten der jeweils zu integrierenden Systeme. Dabei kann dies alles ganz elegant gelöst werden, denn Social Media, , interne Anwendungen, etc. verfügen in der Regel über eine Webschnittstelle.

Und über diese Webschnittstelle integriert, extrahiert, und bereinigt die Intergrationsplattform von Kapow Software sämtliche Daten im Handumdrehen und stellt sie im gewünschten Format bereit. Dieser Ansatz macht langwierige Projekte mit komplexer Integration überflüssig.“

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 37676750 / Prozesse)