Kommentar von Chris James zur Leistungsanalyse von virtualisierten Hybrid-Infrastrukturen

Die Hybrid-Cloud stellt Performance-Analyse End-to-End vor Probleme

| Autor / Redakteur: Chris James / Rainer Graefen

Chris James, Director of EMEA Marketing bei Virtual Instruments
Chris James, Director of EMEA Marketing bei Virtual Instruments (Virtual Instruments)

Das Backup oder Disaster Recovery braucht im Anwendungsfall eine solide Übertragungsstrecke mit ausreichenden Bandbreitenreserven. In einer virtualisierten Hybrid Cloud wird das schnell zum Wunschdenken. Chris James von Virtual Instruments zeigt wie Lösungen aussehen könnten.

Die Art, wie etwas verwaltet wird, hat einen direkten Einfluss auf das Ergebnis: ganz gleich, ob es sich um ein Fußballspiel handelt, den Bau eines Gebäudes, oder die Erstellung einer Datensicherungsstrategie. Wenn Schritte übersprungen, Elemente nicht ausreichend überprüft oder Faktoren nicht abgewogen werden, dann kann das Ergebnis nicht alle Erwartungen erfüllen.

Nehmen wir Datensicherung und als Beispiel. Beide sollen die wichtigsten Werte eines Unternehmens schützen: Informationen. Und dennoch können sie praktisch nutzlos sein, wenn sie nicht richtig implementiert sind. Heutzutage wollen viele Unternehmen Ihren Mitarbeitern rund um die Uhr Zugriff auf ihre Firmendaten gewähren. Wenn das System nur wenige Minuten lang ausfällt, können schnell Schäden in Millionenhöhe entstehen.

Komplexität rausnehmen

Doch bevor wir überhaupt die Dauer von Ausfällen betrachten, müssen wir die Möglichkeit erwägen, dass Daten überhaupt nicht mehr wiederhergestellt werden können. Einem der weltweit führenden Lieferanten für schnelldrehende Produkte (Fast-moving Consumer Goods, FMCG) wurde gerade noch rechtzeitig bewusst, wie wichtig es ist, seine SAN- und Datensicherungsstrategie immer auf dem neuesten Stand zu halten.

Der Global Enterprise Computing Director einer der weltweit führenden FMCG-Unternehmen bemerkte ganz richtig: „Ohne die richtigen Instrumente kann man keine guten Entscheidungen treffen und Kosten einsparen. Es ist paradox: Je weiter man seine Technik entwickelt, desto komplexer wird das System, wodurch wiederum das Risiko steigt, dass eine Komponente ausfällt.

Wir verfügen über eine Speicherkapazität von 12 und knapp 15.000 -. Die Multipath- arbeitete nicht wie vorgesehen, wodurch der ganze Datenverkehr unserer über nur eine Fabric-Seite lief. Solche Vorfälle verursachen eine Gänsehaut, aber zumindest kann man reagieren, wenn man Bescheid weiß."

In diesem Fall war das Problem, dass ein ganzheitlicher und erschöpfender Überblick über das gesamte SAN fehlte. Das ist ein ganz klares Beispiel dafür, wie Unternehmen erst einmal einen Schritt zurücktreten sollten, bevor Sie überhaupt anfangen, über Ihre Datensicherungsstrategie nachzudenken, und wie Sie sichergehen sollten, dass Sie einen ausreichenden Überblick über Ihre IT-Infrastruktur als Ganzes haben.

In der Hybrid Cloud funktionieren die klassischen Management-Tools nicht

Die Versprechung einer virtualisierten dynamischen Ressourcenallokation sind zwar sehr verlockend, bergen aber das Risiko in sich, dass traditionelle Managementinstrumente nicht richtig angewendet werden können. Wenn Anwendungen über verschiedene virtuelle Systeme verteilt werden können, also eine interne private und zur Kapazitätsmaximierung eine externe Hybrid-Cloud genutzt werden, können herkömmliche Managementinstrumente nicht mehr Schritt halten und die Gesamtleistung dieser Anwendung messen, da sie aus diesem dynamischen Ressourcenpool gespeist wird.

Die realen Systeme, die sowohl den virtuellen als auch den Cloud-Infrastrukturen zugrunde liegen, werden durch den steigenden Abstraktionsgrad, der durch die virtualisierten Ebenen auf ihnen verursacht wird, immer komplexer. Die Ressource, die eindeutig am meisten geteilt wird, ist die Speicherkapazität. Ich würde sogar sagen, dass Speichersyteme die erste „Cloud" waren, als sie von den realen Servern abstrahiert, zentralisiert und dann mehreren Usern zugänglich gemacht wurden.

Dennoch bieten Storage-Systeme die geringsten Einblicke in ihre Nutzung und überhaupt keine Einblicke in ihre Auswirkung auf die Leistung eines Systems. Es gibt zwar Spot-Tools, die die Leistung eines einzelnen Arrays messen können, doch sie beziehen sich eben nur auf diesen einen Anbieter und auf diesen einen Array und seine Leistung und nicht auf die Auswirkung seiner Leistung auf das gesamte System.

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