Wird Apple bei Wearables die Führung übernehmen?

Ein neues iProdukt steht vor der Tür und keiner kennt Namen noch Funktion

| Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Rainer Graefen

Bezahlen, reservieren und sich ausweisen mit dem MagicBand von Disney: Wird die iWatch von Apple davon inspiriert?
Bezahlen, reservieren und sich ausweisen mit dem MagicBand von Disney: Wird die iWatch von Apple davon inspiriert? (Foto: Disney)

Wann kommt endlich das Wearable von Apple? Und was wird hinter dem i stehen? iWatch, iAccess, iWorld oder gar etwas profanes wie iWrist? Gesicherte Fakten gibt es noch nicht. Aber interessante Vermutungen. Beispielsweise was Mickey Mouse mit dem Wearable-Projekt von Apple zu tun haben könnte.

Dass Apple ein neues Gerät fürs Handgelenk entwickelt, glauben viele genau zu wissen. Der vermeintliche Name iWatch geistert auch schon länger durch Blogs und Foren. Fast täglich lösen sich die neuesten Gerüchte ab: Produktionsbeginn, Markteinführung, Material, Design und Features bieten ein weites Feld zum Rätselraten.

Nur: Nichts Genaues weiß man nicht gewiss. Wahrscheinlich ist, dass das neue Wearable von Apple ganz anders heißt. Immerhin hat Apple noch nie eine iWatch oder etwas Ähnliches angekündigt. Auch hat sich Apple den Begriff iWatch in Deutschland noch nicht schützen lassen. Beim Deutschen Patent- und Markenamt in München wurde die Wortmarke iWatch mehrfach für ganz unterschiedliche Branchen und Anwendungen eingetragen, allerdings nicht für Apple.

Ergänzung oder eigenständig?

Doch was soll das erwartete Wearable können? Im Grunde macht es wenig Sinn, Smartphone-Funktionen auf ein deutlich kleineres Display am Handgelenk zu übertragen. Android-Rivale Samsung hat für diesen Versuch mit dem Galaxy Gear ordentlich Kritik einstecken müssen.

Und zu klobig darf eine Smartwatch von Apple auch nicht ausfallen, das widerspräche den heiligen Design-Prinzipien des Unternehmens. Es macht auch wenig Sinn, die iPhone-Besitzer für ein zweites Gerät zur Kasse zu bitten, das nur das Gleiche kann wie ihr bewährtes Smartphone. Also müssen andere Anwendungen her, die den Kauf rechtfertigen.

Vielleicht ein weiteres Fitness-Armband, das medizinische Werte und die Schritte des Trägers erfasst und an eine App zur Weiterverarbeitung überträgt? Nur: Mit Health hat Apple im Juni dieses Jahres bereits ein serienmäßiges Feature für das mobile Betriebssystem iOS 8 angekündigt, das im Herbst marktreif sein könnte.

Als Datensammler setzt Apple allerdings auf externe Anbieter von Activity Trackern und Fitness-Armbändern. Deren Wearables sollen den Input für Health liefern, wo Material aus unterschiedlichen Quellen zusammengefasst und angezeigt wird.

Mit Healthkit stellt Apple sogar eigenständigen Entwicklern ein zum Schreiben eigener Apps bereit. Das spricht dafür, dass Apple nur mäßiges Interesse an eigenen Fitness-Wearables haben dürfte, zumal die meisten dieser Armbänder für 100 bis 150 Euro erhältlich sind, also eine Preisklasse, die für Apple nicht sehr attraktiv wirkt.

Geld ausgeben nach dem Kauf

Vielleicht sollte man derartige Spekulationen besser ganz aufgeben und sich auf einen alten Trick von Apple besinnen: Im Gegensatz zu den meisten Smartphone- und Tablet-Herstellern verkauft Apple fast nur noch Produkte, die lukrative Folgekäufe bringen.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42831313 / Big Data)