Nur die Speicherung der wesentlichen Daten hilft im Wettbewerb

Fünf Schritte auf dem Weg zur Big Data Strategie

| Autor / Redakteur: Darius Heisig / Rainer Graefen

(Sergej Khackimullin, Fotolia)

90 Prozent der heute im World Wide Web verfügbaren Daten sind in den letzten zwei Jahren entstanden. Diese Datenexplosion hat Konsequenzen. Die richtige Information ist da - aber sie ist schwieriger zu finden. 5 Tipps, die helfen.

Für Unternehmen bedeutet die wachsende Datenmenge vor allem eins: dass es heute viel mehr Quellen gibt, aus denen sie marktrelevante Daten ziehen können und dass die Analyse dieser Daten nicht einfacher wird.

Erfolgreiche Unternehmen, so Aberdeen Research im aktuellem Big Data Report, zeichnen sich in dieser Situation vor allem durch die Fähigkeit aus, diese Datenflut effektiv für ihre Geschäftsstrategie nutzbar zu machen.

Marktanteil und Innovationszyklus

Und auch andere Analysten unterstreichen die hohe Relevanz des richtigen Umgangs mit der Datenflut für den Unternehmenserfolg: So positioniert Gartner das Thema Big Data in den IT-Trends 2012 auf Rang 7.

Diese Einsichten scheinen in der Praxis vieler Unternehmen jedoch noch nicht angekommen zu sein: Bis 2015 wird noch nicht einmal ein Fünftel der Fortune-500-Unternehmen in der Lage sein, Big Data effektiv zu nutzen. Hier wird ein unglaubliches Potenzial einfach verschenkt.

Potenzial, das für den Unternehmenswettbewerb doch so entscheidend ist: Der Wettkampf um Marktanteile und -führerschaft, wie etwa in der Telekommunikationsbranche, wird begleitet von immer kürzeren Innovationszyklen, die oft über den langfristigen Erfolg und Fortbestand eines Unternehmens entscheiden.

Schlafmodus abschalten

Wer schläft, verliert. Wer aber schnell auf den Markt reagiert, sichert den Unternehmenserfolg und setzt den nächsten Maßstab. Die Analyse aktueller und relevanter Daten liefert für die dabei zugrundeliegenden Geschäftsentscheidungen die Basis.

Bei geschickter Extraktion und Verarbeitung von Daten können Unternehmen in den geschäftskritischen Bereichen wie etwa der Produktentwicklung die Nase vorne haben und gegenüber der Konkurrenz enorme Wissensvorsprünge hinsichtlich von Marktentwicklungen erarbeiten.

Dies gelingt allerdings nur, wenn die interne IT oder das externe IT-Beratungsunternehmen nicht Monate braucht, eine entsprechende Aggregationslösung zur aktuell benötigten Datenanalyse zu entwickeln und zu implementieren. Hier zählt Geschwindigkeit. Ein anderer Wettbewerber könnte sonst schneller sein.

Konzentration auf das Zielführende

Aber nicht nur kurze Reaktionszeiten sind bei zeitgemäßer Datenerfassung und -analyse relevant. Es geht nicht darum, möglichst schnell möglichst viele Daten zu speichern und zu verarbeiten. Es geht vor allem darum, schnellstmöglich zu erkennen, was wirklich relevant ist und basierend auf dieser Erkenntnis Suchen zu vertiefen und zu verfeinern.

Es geht darum, relevante Daten zu identifizieren und eine möglichst exakte Vorhersage über die zukünftige Marktentwicklung zu treffen - ehe es andere tun. Neue Technologien liefern die optimalen Tools, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Tools, die Unternehmen in die Lage versetzen, aus enormen Datenmengen exakt die Daten zu wählen, die sie wirklich brauchen, um minutenschnell Analysen durchzuführen und Entscheidungen zu treffen.

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