Bekannte Cloud Storage Provider im Vergleich

Hasso-Plattner-Institut nimmt Cloud-Speicherdienste unter die Lupe

| Redakteur: Nico Litzel

Das Hasso-Plattner-Institut vergleicht auf 84 Seiten bekannte Cloud-Storage-Angebote. Untersucht wurden Aspekte wie Recht, Sicherheit, Verfügbarkeit, Kosten, Zertifikate, genutzte Standards, Zugriffsmöglichkeiten und die Leistungsfähigkeit.
Das Hasso-Plattner-Institut vergleicht auf 84 Seiten bekannte Cloud-Storage-Angebote. Untersucht wurden Aspekte wie Recht, Sicherheit, Verfügbarkeit, Kosten, Zertifikate, genutzte Standards, Zugriffsmöglichkeiten und die Leistungsfähigkeit. (Grafik: HPI)

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat einen rund 80-seitigen Überblick über das Angebot von Cloud-Speicherdiensten veröffentlicht. Die Potsdamer Informatikwissenschaftler analysierten etablierte Cloud Storage Provider wie Amazon S3, Google Cloud Storage, Microsoft Windows Azure BLOB Storage, HP Cloud Object Storage und Rackspace Cloud Files im Hinblick auf Leistungsfähigkeit, Kosten und Sicherheit.

Im Technischen Bericht Nr. 84 des HPI (ISBN 978-3-86956-274-2, Universitätsverlag Potsdam; hier geht es zur PDF-Version) kommen die Autoren zu dem Schluss, dass kein Anbieter pauschal für alle Einsatzmöglichkeiten am besten geeignet sei. Vielmehr sei die Wahl des Anbieters stark von den spezifischen Bedürfnissen und dem Standort des Nutzers abhängig.

Unsichere Rechtslage

Die Autoren gehen in ihrem Vergleich auch auf Sicherheitsaspekte ein und weisen darauf hin, dass bei keinem der untersuchten Anbieter vertraglich geregelt sei, was mit den Anwenderdaten geschehe, sollte der Provider insolvent werden.

Zudem, so die Informatikwissenschaftler, erlaubten Google und Rackspace im Gegensatz zu allen anderen Anbietern nach Vertragsende keinen Zugriff auf die Daten und böten auch keine Verschlüsselung der Daten an.

Auch die Kosten hat das HPI unter die Lupe genommen: Die meisten Anbieter stellen dem Bericht zufolge zwischen vier und neun US-Cent pro in Rechnung, je nach Speichermenge und Standort.

Der 84-seitige Bericht enthält darüber hinaus eine Reihe von Tabellen und Diagrammen, die aufzeigen, dass es zwischen den einzelnen Anbietern große Unterschiede im Hinblick auf Support-Anfragen und beim Up- und Download von Dateien gibt.

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