Daten aus dem Rechenzentrum in die Cloud auslagern

IT-Service-Provider Dunkel bündelt lokalen und Cloud Storage in zentralem System

| Autor / Redakteur: Christine Gaßel / Rainer Graefen

Ein Vorteil des kombinierten Hybrid-Speicher- und Sicherungssystems ist der Zugang über ein zentrales, übersichtliches Webportal. Dadurch wird die Administration der verschiedenen Bereiche erleichtert sowie der Personal- und Kostenaufwand reduziert. (Quelle: Dunkel)
Ein Vorteil des kombinierten Hybrid-Speicher- und Sicherungssystems ist der Zugang über ein zentrales, übersichtliches Webportal. Dadurch wird die Administration der verschiedenen Bereiche erleichtert sowie der Personal- und Kostenaufwand reduziert. (Quelle: Dunkel)

Hybrid-Storage ist ein interessanter Ansatz für das unternehmensweite Backup und Disaster Recovery: Ein Teil des Storage steht im Unternehmen, der andere Teil in der Cloud. Unsere Autorin erklärt wie das funktioniert.

Die Datenmengen weltweit nehmen unaufhörlich zu: Laut einer Studie von Gartner wächst das Datenvolumen jährlich um 59 Prozent und mehr. Vor allem kleinen und mittleren Betrieben fehlt jedoch das Budget für die entsprechend notwendigen Speicher- und Sicherungslösungen.

Stattdessen werden Daten unkoordiniert gespeichert, gemeinschaftliches Arbeiten oder das Erstellen von Backups ist nur noch mit großem Aufwand möglich. Eine ressourcen- und kosteneffiziente Alternative dazu bietet das auf Cloud- und IT-Recovery-Services spezialisierte Unternehmen Dunkel.

Das Backup-Volumen in die Cloud skalieren

Ihr neuer Hybrid Storage und Backup Service verbindet die Sicherheit einer lokalen Datenspeicherung mit der Flexibilität des modernen Cloud Storage und macht sämtliche Funktionen über ein zentrales Webportal steuerbar.

IT-Dienstleister benötigen dafür keine zusätzliche Hardware, sondern können den Service sofort und unter eigenem Branding zur Verfügung stellen. Der Endkunde kauft dazu nur ein Speichergerät und mietet Service und Cloud-Storage frei skalierbar nach Bedarf.

Ein Flickwerk verschiedener Einzellösungen, die sich teils überschneiden, aber nur schwer koordinieren lassen, prägt derzeit in vielen Unternehmen die IT-Struktur. Die Verteilung wichtiger Daten auf PC und Server, mobilen Geräten, externen Festplatten und USB-Sticks entzieht effektivem File-Sharing und der Collaboration die gemeinsame Basis.

Daten für den DR-Fall konsolidieren

Vollständige Disaster Recovery-Maßnahmen werden dadurch so gut wie unmöglich. Zusätzlich bedeutet dieser heterogene Systemaufbau einen erheblichen Zeit- und Administrationsaufwand für den zuständigen IT-Dienstleister, der die unterschiedlichen Applikationen und die Hardware immer wieder neu abgleichen und aktualisieren muss.

NAS-Systeme beispielsweise ermöglichen eine zentrale Speicherung, müssen jedoch ständig an das konkrete Datenvolumen angepasst werden und können eine parallele Ablage von Dokumenten an verschiedenen Stellen nicht verhindern. Für lokale Backups sind oft mehrere Lösungen im Einsatz, die sich nicht einheitlich organisieren lassen.

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Zudem fehlt häufig ein Notfall-Plan, falls die Speichermedien oder die gesamte Hardware zerstört werden sollten. Cloud Storage bietet eine freie Skalierung des Speichervolumens, erfordert jedoch zusätzliches Management, etwa was den Umfang oder die Prozessparameter der Speicherung betrifft.

Gleiches gilt für Cloud-Backups, zumal die Sicherung über Internet zuviel Zeit beansprucht. Als alleinige Lösung ist diese Methode daher wenig geeignet. Wird die Cloud dagegen als ergänzendes Backup genutzt, ist damit meist hoher Administrationsaufwand verbunden, da eine direkte Anbindung an die lokale Sicherungssoftware und ein einheitliches Management fehlen.

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