Positionspapier Bitkom und DFKI zu KI veröffentlicht

KI verändert Wirtschaft und Gesellschaft

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Das Positionspapier des Bitkom und des DFKI steht zum kostenlosen Download bereit.
Das Positionspapier des Bitkom und des DFKI steht zum kostenlosen Download bereit. (Bild: Bitkom)

Gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat der Branchenverband Bitkom ein Positionspapier zum Thema KI in Wirtschaft und Gesellschaft herausgegeben.

Die rapiden Fortschritte bei der Erfassung von Daten aus der realen Welt werden in Kombination mit dem Einsatz von virtuellen Agenten zu einem tiefgreifenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft führen. Dieser Ansicht ist der Branchenverband Bitkom: „Schon heute übernehmen Systeme mit Künstlicher Intelligenz Aufgaben, die von der Beschaffung und Verdichtung von Informationen über die Verrichtung gefährlicher, schmutziger, körperlich anstrengender Arbeiten bis hin zur Unterstützung von Management-Entscheidungen reichen“, erklärt Dr. Mathias Weber, Bereichsleiter IT-Services des Bitkom. „In Zukunft wird sich das Leistungsspektrum von KI-Anwendungen deutlich ausweiten. Dadurch stellen sich auch eine Reihe von politischen, gesellschaftlichen und ethischen Fragen“, ergänzt er.

Zentrale Aspekte zusammengefasst

Anlässlich des Digitalgipfels der Bundesregierung gab der Verband gemeinsam mit der DFKI das Positionspapier „Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz – wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderungen, menschliche Verantwortung“ heraus. Es greift zentrale Aspekte im Umgang mit KI auf, erläutert vorhandene Möglichkeiten und beschreibt technologische Entwicklung.

Schließlich werden auch Handlungsempfehlungen an die Politik formuliert. Dabei ist der Leitgedanke, dass in absehbarer Zeit viele Produkte und Dienstleistungen mit Maschinenintelligenz ausgestattet oder von ihr geprägt sind. Es müsse daher gelingen, zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit die KI-Technologien aktiv mitzubestimmen.

Investitionen sind gefragt

Deshalb spricht sich der Bitkom im Positionspapier für die Mobilisierung des in Deutschland vorhandenen KI-Potenzials aus. Zudem sollte die Gesellschaft auf die damit verbundenen Veränderungen vorbereitet werden. Ein Investitionsschub in allen Bereichen von Forschung, Entwicklung und Bildung sei nötig.

Zudem sieht der Verband im Erwerb digitaler Kompetenzen einen zentralen Faktor für die erfolgreiche digitale Transformation. Außerdem wird für eine Weiterentwicklung des Datenschutzes in Europa in Hinsicht auf KI sowie der politischen Rahmenbedingungen für intelligente Technologien plädiert.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal BigData-Insider übernommen.

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