Online-Backup für den Macintosh

Marktübersicht zu iCloud-Alternativen

| Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Rainer Graefen

Die Zusammenarbeit von Einzelanwendern und Gruppen ist der zentrale Ansatz bei Box.net.
Die Zusammenarbeit von Einzelanwendern und Gruppen ist der zentrale Ansatz bei Box.net. (Apple)

Sie kommen als Finder-Komponente, Standalone-Anwendung, Browser-Erweiterung oder Smartphone-App: Für Online-Backups mit Mac OS X steht nicht nur iCloud von Apple zur Verfügung, sondern auch mehrere teils kostenlose Dienste. Ein Überblick.

Wer einen Mac mit X Lion und ein iPhone oder iPad einsetzt und einen sicheren, externen Speicherplatz sucht, stößt wohl zuallererst auf iCloud von Apple selbst, das serienmäßig auf jedem Mac und den iOS-Geräten installiert ist.

Dieser Dienst ist gerade ein Jahr alt, doch nach dem dritten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres verwies Apple soeben auf 150 Millionen iCloud-Nutzer, deren Dokumente und Multimedia-Dateien zuverlässig und komfortabel zwischen iPads, iPhones oder dem iPod touch synchronisiert werden.

Das Dilemma mit der iCloud

Wer jedoch auf mehr als einer Plattform arbeitet, stößt an die Grenzen von iCloud. Auch können Anwender, deren Betriebssystem älter als Lion ist, iCloud ohnehin nicht nutzen. Vor allem aber ist iCloud nur auf einen Benutzer zugeschnitten, sodass dessen Daten, abgesehen von einem Foto-Stream, anderen Anwendern nicht zur Verfügung stehen.

Mit MobileMe, dem Vorgänger von iCloud, war dieses noch möglich gewesen, doch hat Apple den Dienst Ende Juni mitsamt seiner iDisc endgültig eingestellt. Auch andere Cloud-Dienste speichern die Dateien der Anwender und stellen sie öffentlich bereit, viele davon sogar kostenlos.

ist die Chance für Dropbox, ...

Der bekannteste Dienst ist Dropbox , der von mehr Plattformen als iCloud zu vewenden ist. Als Ordner auf einem Macintosh, Windows-PC oder Linux-Rechner sowie als App auf einem iPhone oder Android- und Blackberry-Smartphone installiert, synchronisiert Dropbox alle Dateien innerhalb eines lokalen Verzeichnisses mit einem Online-Speicher.

Vergangenen Herbst warb das Startup aus San Francisco bereits mit 45 Millionen registrierter Nutzer, heute dürften es deutlich mehr sein. Aber: Nur 5 Prozent der Anwender, so eine Schätzung des Medien-Netzwerkes GigaOm, zahlen für mehr Speicherkapazität. Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens ist damit eher fragwürdig.

... Google Drive, ...

Im April dieses Jahres nahm der neue Google Drive seinen Dienst auf. In der Grundversion sind fünf kostenloser Online-Speicherplatz enthalten, der im Browser oder am Macintosh, PC und einem Android-Smartphone mit einer Applikation verwaltet wird. Die Google Drive Apps für das iPhone und iPad sollen demnächst folgen.

Auf Google Drive lassen sich Office-Dokumente erstellen und Bilder, Dokumente oder Videos gemeinsam mit anderen Anwendern nutzen. Besonders vielseitig wird Google Drive durch rund 30 Dateiformate, die sich am Browser öffnen lassen, hinzu kommt Software zur Schrifterkennung und eine Bilderkennung, die sich aber erst noch in der Praxis bewähren muss.

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