Zukunftsorientiertes Betriebssystem für Speichersysteme

Netapp geht mit Mars OS für Flash-Storage neue Wege

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Netapp setzt bei den Flashray-Arrays auf die Eigenentwicklung Mars OS.
Netapp setzt bei den Flashray-Arrays auf die Eigenentwicklung Mars OS. (Bild: Netapp)

Storage-Spezialist Netapp hat die ersten Flash-Arrays seiner Flashray-Serie zur Evaluierung ausgeliefert. Sie verfügen bereits über das neue Betriebssystem Mars OS, das Hürden beim Unternehmenseinsatz von Flash-Storage beseitigen soll.

Mars OS ist laut Netapp auf alle gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen bezüglich des Einsatzes von Flash-Storage in Unternehmen ausgerichtet. Es deckt sowohl Dateneffizienz und Datenmanagement als auch den plattformunabhängigen Betrieb ab. Das Betriebssystem enthält eine komplett neue Technologie, die speziell auf Flash-Speicher zugeschnitten ist.

Hoher Durchsatz, geringe Latenz

Dazu zählt das längenvariable Block-Layout des Virtualisierungslayers. Es reduziert die notwendigen Lese- und Schreibvorgänge auf ein Minimum. Laut Netapp wird die effektive Kapazität dadurch erhöht und ein hoher Durchsatz bei gleichbleibender Latenz im Sub-Millisekunden-Bereich erzielt. Zudem wird Mars OS im Rahmen der Roadmap eng in die Ontap-Software des Herstellers integriert.

„Wir haben Flashray in unseren Testumgebungen eingesetzt und die Möglichkeiten erkannt, Always-on-Effizienz und Performance zu verbinden“, berichtet Doug Katz, Data Center Practice Manager Georgia von Presidio, von den ersten Erfahrungen mit dem System. „Flashray bildet eine solide Ergänzung für die Dateneffizienz von Netapp im Unternehmen“, ist er sich sicher.

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