Über Tim und Arrow ECS auf das Comstor-Know-how zugreifen

Netapps Expresspod – der Flexpod für den Mittelstand

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Heidi Schuster / Heidemarie Schuster

Dieter Schmitt, Director Channel Sales Germany bei Netapp
Dieter Schmitt, Director Channel Sales Germany bei Netapp (Netapp)

Dieter Schmitt, Director Channel Sales Germany bei Netapp, sprach mit IT-BUSINESS über die neue Mittelstandslösung Expresspod, die kleine Variante des Flexpods und welche Vorteile sich damit für Partner ergeben.

Netapp will eine neue Variante des Flexpods auf den Markt bringen – den Expresspod. Dieser soll kleinere Kunden adressieren, als der Flexpod, der ab 500 User eingesetzt werden kann. Der Flexpod ist eine validierte datacenter-Lösung, die den Einstieg in die Cloud erleichtern soll.

„Mit dem Flexpod erreichen wir den Mittelstand nicht, deswegen bringen wir mit dem Expresspod nun eine etwas kleinere Variante auf den Markt, die für unter 500 User ausgelegt ist“, sagt Dieter Schmitt, Director Channel Sales Germany bei Netapp, gegenüber IT-BUSINESS.

Dieter Schmitt erklärt, dass sich der Flexpod dadurch auszeichnet, dass er ein validiertes Design hat, also einen Server und Netzwerkkomponenten von Cisco, Komponenten und Software von Netapp sowie ein einheitliches Support-Konzept dahinter. Der Flexpod sei auch so aufgebaut, dass die einzelnen Komponenten relativ flexibel sind. Das bedeutet, hat ein Kunde bereits einen Teil der Komponenten, kann der Flexpod sukzessive aufgebaut werden.

Für den Expresspod treffen genau diese Eigenschaften auch zu. Der Expresspod unterscheidet sich zum Flexpod durch sein Innenleben. Statt Blade-Server kommen im Expresspod die UCS-C-Series-Server und die Nexus-3048-Switche von Cisco zum Einsatz. Auf der Netzwerkseite sind es keine zehn Gigabit wie beim Flexpod, sondern ein Gigabit und die Netapp-Maschinen FAS2220 und FAS2240. Software-seitig ist der Cloupia-Systemmanager integriert, und als Hyperviser kommt derjenige zum Einsatz, der vom Kunden gewünscht wird, so Schmitt.

Schmitt sieht mit dem Expresspod Vorteile für Kunden und Partner: „Sowohl beim Flexpod, als auch beim Expresspod muss der Kunde nicht die gesamte Infrastruktur neu realisieren. Er kann das Stück für Stück machen. Der Reseller kann dabei natürlich den Kunden beraten und die Lösung integrieren – er hat also einen Diensleistungsanteil. Beide haben den Vorteil der Validierung, was für beide eine Risikominimierung darstellt.

Auch auf der Distributionsseite hat sich Netapp erweitert. So ist Comstor neuer Distributor. „Comstor ist in der Lage, einen Flexpod komplett zu assemblieren sowie vorzukonfigurieren und alles an einem Stück zu liefern. Wir haben den Vertrag so aufgesetzt, dass wir dieses Angebot auch über unsere bisherigen Distributoren Tim und Arrow ECS abwickeln können. Ein Partner, dem vielleicht ein wenig Cisco-Know-how fehlt, muss somit nicht seine Distributionswege anpassen, sondern kann über Tim und Arrow ECS auf das Comstor-Know-How zugreifen“, so Schmitt. □

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