Führender Musikfachverlag steigt um auf Videoproduktion mit Quantum Stornext

Newbay produziert nun bei gleichem Aufwand trotz höherer Qualität doppelt soviel Videos

| Autor / Redakteur: Stéphane Estevez / Rainer Graefen

Newbay setzt auf Quantum Stornext.
Newbay setzt auf Quantum Stornext. (Bild: Rainer Graefen / Microsoft)

Newbay Media gibt über 35 digitale und Druckzeitschriften sowie über 35 Online- und Mobilanwendungen heraus. Doch die ansteigende Nachfrage nach Video-Inhalten überforderte die bis vor Kurzem benutzte IT. Ein Systemwechsel auf den Global Name Space Stornext brachte die Lösung.

Newbay Media gibt über 35 digitale und Druckzeitschriften sowie über 35 Online- und Mobilanwendungen heraus und ist mit über 13 Millionen monatlichen Lesern in mehr als 50 Ländern der führende Anbieter von Content für die Spezialbereiche Musik, Pro-Audio, Video und Gaming. Zudem bietet Newbay Media auch Live-Events und Konferenzen über das Internet an.

Zu den größten Herausforderungen für Newbay Media gehörte die steil ansteigende Nachfrage nach Video-Inhalten der Musikgruppe des Unternehmens. Der Content, der von Sessions berühmter Stars bis hin zu Tutorials reicht, wird laufend aktualisiert. Zudem muss vorhandenes Material in neue Angebote integriert und Support für YouTube und alle aktuellen Apple-, Google-, Nook- und Kindle-Formate geleistet werden.

Veraltetes SAN bremst Wachstum

Die schnelle Erstellung und Wiederverwendung von Material ist für den Erfolg und das anhaltende Wachstum des Unternehmens von strategischer Bedeutung, zumal der Video-Content eine Haupteinnahmequelle für Newbay Media darstellt. Dieser Prozess war jedoch durch das veraltete SAN gefährdet, das angesichts der straffen Produktionszyklenan seine Grenzen stieß.

„Bei der Videoproduktion haben wir mit einem Apple Xsan-System gearbeitet, das wir vor zwei Jahren im Rahmen einer Übernahme erworben haben“, berichtet Anthony Verbanac, Director of IT bei Newbay Media. „Wir haben aber schnell gemerkt, dass das System mit dem geforderten Produktionstempo nicht Schritt halten kann. Unser Team hatte bei fast jedem Projekt zu wenig Speicherkapazität, sodass wir kontinuierlich Daten auf Tape ablegen mussten. Zudem war die Festplatte so alt, dass es immer öfter zu Fehlern und sogar ersten Anzeichen von Datenkorruption gekommen ist. Uns war klar, dass schnell etwas geschehen musste.“

Das Team kam zu dem Schluss, dass eine Aufrüstung des Systems in Teilbereichen zu komplex und daher nicht praktikabel wäre. Einige Komponenten wurden von Herstellerseite nicht mehr unterstützt, und das Team befürchtete, dass eine Einbindung neuerer Produktversionen die Funktionsweise des vorhandenen Systems beeinträchtigen könnte.

Somit wurde entschieden, in diesem zentralen Geschäftsbereich keine Risiken einzugehen. „Zuletzt beschlossen wir, dass es am besten und sichersten wäre, das gesamte System auf einmal aufzurüsten, um so von den Vorteilen einer neueren, schnelleren Technologie profitieren zu können“, erklärt Anthony Verbanac.

Gesucht: Performance, Einfachheit, Wirtschaftlichkeit

Das neue System musste vier Workstations die problemlose gemeinsame Nutzung von Dateien ermöglichen und sämtliche vorhandenen digitalen Assets sowie alle Anwendungen des Unternehmens unterstützen, darunter Final Cut Pro, Compressor, DVD Studio Pro und die Adobe Creative Suite.

Das Team benötigte in etwa doppelt so viel Speicherkapazität im Vergleich zu den bisher 20 TByte und legte insbesondere Wert auf eine höhere Performance in allen Bereichen des Workflows – von Ingest, über das Editing hin zur Post Production. Einfache Bedienung und Wirtschaftlichkeit waren aber ebenso entscheidend.

„Wir haben nur ein kleines IT-Team, deshalb war es wirklich wichtig, eine Lösung zu finden, die sofort einsatzbereit ist, sich schnell in unsere Abläufe einfügt und nur einen minimalen Wartungsaufwand erfordert. Wir benötigten ein System, das sich einfach installieren lässt und dann mehr oder weniger von selbst läuft.“

Stornext Pro Foundation

Für die Wahl der passenden Lösung zog das Unternehmen den erfahrenen Integrationsspezialisten Reboot Computer Services hinzu. Die Antwort lieferte Quantum Stornext Pro Foundation. Die Stornext Pro-Lösungen bieten eine Reihe von integrierten Workflow-Lösungen mit Speicher-und Konnektivitätselementen, die in Arbeitsgruppen in der Videoproduktion benötigt werden.

Die in der Lösung enthaltene Stornext-5-Plattform bietet Newbay Media zudem ein hochleistungsfähiges RAID-Speichersystem, das es dem Team ermöglicht, die Kapazität mühelos zu skalieren und um eine Archivierung auf Tape, Object Storage oder in die Cloud zu erweitern.

„Stornext Pro Foundation ist genau das, was wir gebraucht haben“, so Verbanac. „Als Appliance-basierte Lösung lässt sich das System ganz einfach einrichten und verwalten. Es bietet uns die heute geforderte Kapazität und die Möglichkeit für Erweiterungen bei künftigem Wachstum, und ist mit all unseren Anwendungen und den aktuellen Versionen von OS X kompatibel. Nicht zuletzt war es auch bezahlbar.“

Das Team von Newbay wählte für die Stornext-Lösung eine native Disk-Kapazität von 48 TByte. Zur Optimierung der Gesamtperformance nahmen die zuständigen Mitarbeiter im Rahmen der Integration des neuen Equipments und der Verschiebung alter Dateien auf das neue System auch Aufrüstungen der Workstations und des OS X-Betriebssystems vor.

Neue Workflow-Lösung verdoppelt Ausgabeleistung

Stornext verbindet die Workstations des Teams direkt mit dem SAN, sodass alle Editoren gemeinsam in Hochgeschwindigkeit über Fibre Channel auf dieselben Dateien zugreifen können. Alle bestehenden Anwendungen können weiterhin genutzt werden, und der vorhandene Content lässt sich transparent bearbeiten.

Bill Amstutz, VP und General Manager der Newbay Music Group, erläutert die Auswirkungen des neuen Systems auf das Geschäftsergebnis: „Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass die Installation der Quantum-Lösung unsere Videoproduktivität mindestens verdoppelt hat.

2015 haben wir über 200 Lektionen, Produktdemos und Künstlerinterviews sowie etwa ein Dutzend DVDs produziert und aus diesen Projekten einen direkten Umsatz von knapp 200.000 US Dollar erzielt. Ohne Quantum und die zusätzlichen Videografieressourcen hätten wir über 50 Prozent dieser Videos und die damit verbundenen Umsätze nicht realisieren können.“

* Stéphane Estevez, Backup and DR Product Marketing Manager bei Quantum

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