Medienunternehmen implementiert mehrstufige Speicherarchitektur

Optimieren statt investieren

| Redakteur: Tina Billo

In Folge der Einführung der Storage- und Datenmanagement-Software Point Storage Manager kann der Landwirtschaftsverlag Münster seine vorhandene Speicherlandschaft effizienter nutzen und sich Investionen in weitere Speichergeräte sparen.
In Folge der Einführung der Storage- und Datenmanagement-Software Point Storage Manager kann der Landwirtschaftsverlag Münster seine vorhandene Speicherlandschaft effizienter nutzen und sich Investionen in weitere Speichergeräte sparen. (Bild: Landwirtschaftsverlag Münster)

Der Landwirtschaftsverlag Münster stand vor der Situation, dass die steigende Menge an tagtäglich anfallenden Daten zunehmend den vorhandenen Speicherplatz belegte. Anstelle Systeme hinzuzukaufen oder zu erweitern, um zusätzliche Kapazität zu schaffen, entschied sich das Unternehmen dafür, die bestehende Infrastruktur effizienter zu nutzen.

Um das beständig anwachsende Datenvolumen mit bereits Vorhandenem zu bewältigen, setzte der mit über 600 Mitarbeitern im In- und Ausland zu den 100 größten Medienunternehmen Deutschlands zählende Landwirtschaftsverlag Münster ein neues Datenhaltungskonzept um.

Dabei stand im Mittelpunkt eine mehrstufige Speicherarchitektur zu implementieren, in der Informationen abhängig von ihrem Lebenszyklus auf das hierfür am besten geeignete Storage-System verschoben werden. Dies versprach Einsparpotenzial, da sich die Anschaffung weiterer Primärspeicher beziehungsweise deren Ausbau vermeiden ließ.

Analyse des Datenbestands

Im ersten Schritt wurden die auf den File-Servern des Landwirtschaftsverlags Münster vorgehaltenen und bislang auf zwei gespiegelten FAS- Speichersystemen von NetApp verteilten 15 Terabyte an Daten auf ihre Nutzung überprüft. Im Zuge dessen stellte sich schnell heraus, dass nur ein Bruchteil davon aktiv verwendet wird und sich ein Gros daher durchaus auf Sekundärspeicher auslagern ließe.

Darauffolgend nahm der Landwirtschaftsverlag Münster während einer dreimonatigen Testphase die von seinem IT-Dienstleister ICSmedia zu diesem Zweck empfohlene Storage- und Datenmanagement-Software Point Storage Manager näher unter die Lupe. Diese verschiebt inaktive Daten entsprechend ihrem Nutzungsgrad und abhängig von den hinterlegten Regel nach einem gewissen Zeitraum automatisch auf nachgelagerte kapazitätsstarke, jedoch kostengünstigere Speicher.

Thorsten Schmidt ist stellvertretender IT Leiter beim Landwirtschaftsverlag Münster.
Thorsten Schmidt ist stellvertretender IT Leiter beim Landwirtschaftsverlag Münster. (Bild: Landwirtschaftsverlag Münster)

"Wir haben mit dem Point Storage Manager verschiedene Szenarien realisiert, in denen unsere Daten im Rahmen des Storage-Konzeptes verteilt werden. Die Auslagerung erfolgte jederzeit transparent, ohne dass sich dadurch der Zugriff für die Mitarbeiter änderte", erläutert Thorsten Schmidt, stellvertretender IT-Leiter beim Landwirtschaftsverlag Münster.

Test erfolgreich bestanden

Die Software überzeugte im Test und erhielt den Zuschlag. Seit der Einführung werden inaktive Daten auf ein NetApp SATA-Shelf verlagert. Dadurch kann der Landwirtschaftsverlag seine vorhandenen Systeme wesentlich effizienter nutzen und konnte die teure Anschaffung von weiteren Speichergeräten oder Kapazitätserweiterungen umgehen.

Mit dem Einsatz der Point Storage Manager Software von der Point Software & Systems GmbH konnte der Landwirtschaftsverlag Münster eine zweistufige HSM-Architektur realisieren. Abhängig von der Nutzung werden Daten nun in unterschiedlich performanten Speicherebenen abgelegt.
Mit dem Einsatz der Point Storage Manager Software von der Point Software & Systems GmbH konnte der Landwirtschaftsverlag Münster eine zweistufige HSM-Architektur realisieren. Abhängig von der Nutzung werden Daten nun in unterschiedlich performanten Speicherebenen abgelegt. (Bild: Point Software & Systems GmbH)

"Daten, die älter als drei Monate sind, werden nun automatisch vom Primär- auf den Sekundärspeicher verschoben und das bei vergleichsweise geringem Investitionsaufwand. Die Einführung des PoINT Storage Manager hat uns deutlich und nachhaltig weniger gekostet als der Kauf von weiterem gespiegelten Primärspeicher", resümiert Thorsten Schmidt.

Die Zukunft führt in die Cloud

Zusätzlich hat der Landwirtschaftsverlag mit der Implementierung der neuen Speicherlösung bereits die Weichen für die Zukunft gestellt. Sollte das vorhandene Volumen nicht mehr ausreichen, lagert das Unternehmen Daten an das Rechenzentrum der ICSmedia aus, das sie dann cloudbasiert zur Verfügung stellt.

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44682630 / Daten)