SafeMonk for Enterprise

Safenet entwickelt Dropbox-Verschlüsselung für Unternehmen

| Redakteur: Nico Litzel

SafeMonk for Enterprise schützt in Dropbox abgelegte Daten vor einer unberechtigten Verwendung. Weder SafeMonk noch Dropbox können die Schlüssel zur Chiffrierung der Daten dabei einsehen.
SafeMonk for Enterprise schützt in Dropbox abgelegte Daten vor einer unberechtigten Verwendung. Weder SafeMonk noch Dropbox können die Schlüssel zur Chiffrierung der Daten dabei einsehen. (Bild: Maxkabakov - Fotolia.com)

Safenet, spezialisiert auf Informationssicherheit, erweitert mit „SafeMonk for Enterprise“ das Angebot um eine Verschlüsselungslösung für Unternehmen, die ihre Daten in Dropbox absichern möchten.

Bereits im Juli hatte Safenet eine Ausführung für Endanwender vorgestellt, jetzt legt das Unternehmen mit einer für Firmen konzipierten Version seiner Dropbox-Verschlüsselungslösung nach.

„SafeMonk ermöglicht nun auch IT-Verantwortlichen in Unternehmen den sicheren Einsatz von Dropbox“, sagt Chris Holland, „Chief Monk“ bei SafeMonk. „Unternehmen profitieren von der Einfachheit und Funktionalität des Online-Speichers und können dennoch ihre vertraulichen Daten zuverlässig schützen.“

Verbote bringen wenig

Javvad Malik, Research Senior Analyst of Enterprise Security bei 451 Research, ergänzt: „Unternehmen müssen mittlerweile zwangsläufig mit endkundenorientierten Online-Diensten leben. Wenn unzählige Mitarbeiter in der Vergangenheit Dropbox bereits ohne offizielle Erlaubnis genutzt haben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie zukünftig freiwillig darauf verzichten. Daher lautet die Maxime – besser den Einsatz kontrollieren, statt vergeblich verbieten.“

SafeMonk for Enterprise schützt ebenso wie die Endverbraucherversion Daten vor einer unberechtigten Verwendung. Weder SafeMonk noch Dropbox können die Schlüssel zur Chiffrierung der Daten einsehen, versichert das Unternehmen, denn die Schlüssel, die auf den Servern von SafeMonk gespeichert sind, werden mit den privaten, lokalen Schlüsseln der Anwender codiert.

SafeMonk for Enterprise bietet IT-Verantwortlichen die Möglichkeit, einzelnen Anwendern Schlüssel zu entziehen oder den Zugang zu bestimmten Dateien zu widerrufen. Sobald der Zugang zum Schlüssel entfernt wurde, sind die Daten unbrauchbar, versichert Safenet. Unternehmen hätten dadurch die volle Zugangskontrolle zu vertraulichen Daten, unabhängig davon, wo Dropbox diese speichert. Zusätzlich bietet die Unternehmensversion von SafeMonk eine Management-Konsole und Logging-Funktionen. Damit haben IT-Verantwortliche einen genauen Überblick über die Aktivitäten und verfügen über Daten für etwaige -Berichte.

So funktioniert’s

Um SafeMonk for Enterprise nutzen zu können, muss ein Administrator einen Account bei Safenet einrichten und die jeweiligen Mitarbeiter anlegen. Sobald die Anwendungen auf den PC des Mitarbeiters oder ein anderes Gerät heruntergeladen wurde, erscheint ein verschlüsselter SafeMonk-Ordner in Dropbox. Der SafeMonk-Ordner kann wie jeder andere Ordner auf Dropbox genutzt werden – allerdings mit dem Unterschied, dass der Inhalt verschlüsselt wird.

SafeMonk for Enterprise ist ab sofort verfügbar und startet zu einem Preis von 60 Euro pro Anwender und Jahr.

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