Schwachstellenanalyse der sportlichen Leistung deutscher Fußballer

SAP liefert Bewegungsprofile deutscher Fußball-Nationalspieler

| Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Rainer Graefen

Oliver Bierhoff, Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft
Oliver Bierhoff, Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft (Foto: Wolfram Scheible / SAP)

Für Sport und Fitness, und damit das eigene Wohlbefinden, wird gerne viel Geld ausgegeben. Ganz im Trend liegen elektronische Devices für das Handgelenk, mit denen sich die Vitalfunktionen der Träger aufzeichnen und die Messwerte analysieren lassen. Da möchte auch der größte deutsche Sportverband nicht im Abseits stehen bleiben.

Die Trendsetter der Sport-Wearables waren bis vor Kurzem die kleinen US-Hersteller: Die ersten Fitness-Armbänder stammten von Fitbit, Jawbone und dem französischen Hersteller Withings. Auf rudimentäre Funktionen reduziert, lassen sich die Daten dieser Armbänder leicht auf einem Smartphone speichern und auswerten.

Das Jawbone Up verzichtet sogar auf ein Display, die gemessenen Bewegungs- und Schlafwerte werden zur Analyse an ein Smartphone übertragen. Mehr als einen Schrittzähler bietet der Withings Pulse. Er verfügt über ein Touchdisplay, das die zurückgelegten Schritte und den Puls anzeigt. Nachts überwacht der Pulse die Schlafphasen des Besitzers.

Das gleiche Feature bietet auch der Fitbit One, zusätzlich aber auch eine Weckfunktion. Ausgewertet werden die Daten über Apps für iOS und Android. Da sich Alter, Gewicht und Blutdruck des Trägers eingeben lassen, kann der Trainingseffekt noch genauer berechnet werden.

Am Handgelenk trag ich nur wearables (Update vom 8.9.2014: Samsung Gear S)

Wearable-Plattformen in Sichtweite

Ins Geschäft mit den Wearables steigen nun aber auch die Großen der IT-Branche ein. So hat Intel am 4. März den US-Hersteller Basis übernommen, als Kaufpreis sind 100 bis 150 Millionen Dollar im Gespräch. Das Unternehmen war einer der kleinen, innovativen Anbieter von Fitness-Armbändern.

Aber damit nicht genug: Intel hatte bereits zur diesjährigen CES in Las Vegas ein Siri-ähnliches Bluetooth-Headset namens Jarvis und einen Chip namens Edison gezeigt, der sich für eine Vielzahl von Anwendungen in Kleidung und Gebrauchsgegenständen eignet. Allerdings sollte man bei Intel nicht erwarten, dass der Chip-Hersteller selbst ins Consumer-Geschäft einsteigen möchte, vielmehr dürfte er eigene Chip-Plattformen für Wearables vorbereiten.

Auch der Elektronik-Riese Sony zeigte während der CES mit seinem Smartwear ein unauffälliges Armband aus dehnbarem Kunststoff, das die Schlafphasen misst und in den Wachphasen die Zahl der zurückgelegten Schritte und alles auf ein Smartphone oder Facebook überträgt.

In mehreren knalligen Farben hingegen kommt das Smartband von Sony. Neben der Aufzeichnung der täglichen Aktivitäten meldet das Gerät auch eingehende Anrufe auf dem Smartphone mittels Vibration oder über die eingebauten LEDs.

Sportausrüster wittern Nische

Nach Nike, dem Anbieter des Fuelband, steigt auch Sportausrüster Polar, bekannt für seine hochwertigen Sportuhren, in den Markt der Wearables ein. Das Spitzenmodell ist das V800 für rund 450 Euro, das die Körperfunktionen und den Schlafrhythmus überwacht.

Mit 99 Dollar in den USA ist das Polar Loop deutlich günstiger, es zeichnet die zurückgelegten Schritte, den Kalorienverbrauch und Schlaf des Trägers auf. Als Zubehör ist auch ein Herzfrequenzmesser erhältlich.

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