Datenbanken, Data Warehouses und Fileserver profitieren vom SMB2.2-Turbo

Schnellerer Datenzugriff mit Windows Server 8

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Rainer Graefen

Eine der Neuerungen im neuen Server ist das Server Message Block Protokoll 2.2. Der Performance-Sprung funktioniert allerdings nur mit aktueller Hardware.

Das Server Message Block Protokoll (SMB) sorgt bei Servern für die Zuteilung der Zugriffe auf Freigaben, die auf dem Server gespeichert sind. Beim schnellen Zugriff auf Daten erweist sich das SMB-Protokoll daher als der dominierende Flaschenhals.

In Windows Server 8 implementiert Microsoft nun auch die neue Version 2.2 des SMB. Dieses erlaubt zum Beispiel mehrere parallel Zugriffe auf Dateifreigaben. So besteht jetzt zum Beispiel die Möglichkeit die Dateien von virtuellen Servern im Netzwerk zu speichern.

Performance-Schub

SMB ist ein wichtiges Protokoll für den Zugriff von Clients auf die fregegebenen Dateien auf Servern. In der neuen Version 2.2, die Microsoft in Windows Server 8 integriert, wurden nun weitreichende Verbesserungen eingearbeitet.

Der hauptsächliche Sinn dieser Neuerungen besteht darin, dass Unternehmen nicht auf teuren Speicher von Drittherstellern setzen müssen, sondern Dateiserver mit Windows Server 8 für die Speicherung von Dateien, virtuellen Maschinen und SQL-Datenbanken nutzen können.

Der Speicher auf Dateiservern ist damit nun nicht nur wesentlich preiswerter, sondern wird durch die Änderungen ähnlich performant wie spezialisierte Speichersysteme. Dazu bietet Windows Server 8 neben dem neuen SMB-Protokoll auch die neuen Speicherpools.

Hier lassen sich mehrere physikalische Festplatten zu einem logischen Speicher zusammenfassen und auf diesem Weg sehr viel schneller und sicherer im Netzwerk bereitstellen. Auch eine Erweiterung der Speicherpools ist mit Windows 8 möglich. Microsoft erläutert alle Neuerungen in Windows Server 8 in einem sehr ausführlichen Whitepaper.

Bild 1: Windows 8 Server bietet die Möglichkeit Festplatten zu Speicherpools zusammen zu fassen

Ergänzendes zum Thema
 
Weitere Informationsquellen bei SNIA und Microsoft

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