Neue Hardware-Generation von QTC

Server mit Intel Xeon Scalable-Prozessoren

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die auf den Intel-Prozessoren der Xeon Scalable-Familie aufbauende zweite Servergeneration von QCT soll speziell für Cloud Service Provider eine interessante Option darstellen.
Die auf den Intel-Prozessoren der Xeon Scalable-Familie aufbauende zweite Servergeneration von QCT soll speziell für Cloud Service Provider eine interessante Option darstellen. (Bild: Quanta Cloud Technology (QCT).)

Quanta Cloud Technology (QCT), Anbieter von Cloud-Computing-Hardware sowie Software und Dienstleistungen für Rechenzentren, stellt eine Reihe neuer Server-Produkte vor, die mit der jüngsten Generation hochleistungsfähiger Intel Xeon Scalable-Prozessoren ausgerüstet sind.

Die Plattform Intel Xeon Scalable eröffne eine neue Leistungsdimension für sichere, agile Multi-Cloud-Rechenzentren, so QCT. Die Prozessoren hielten extremen Performance-Anforderungen bei höchstem Workload stand.

Die für sichere Bereitstellung von Datendiensten konzipierte Prozessorfamilie biete Fortschrittlichkeit bei E/A-Funktionen sowie Speicher- und Netzwerktechnologien. Zudem eigne sich die Plattform aufgrund ihres flexiblen Designs für alle gängigen Applikationen sowie erfolgskritischen Betriebsprozesse und nutze aussagekräftige Ergebnisse aus Echtzeit-Analysen sowie künftiger Anwendungsfällen, beispielsweise künstliche Intelligenz.

Vier neue Server-Familien

Zu den von QCT vorgestellten neuen Produkten gehören:

QuantaGrid D52B-1U, ein hochskalierbarer 1HE Server mit zwei Prozessor- und 24 DDR4-Speichersockeln, der laut Hersteller mit den branchenweit höchsten Speicher-IOPS aufwartet. Bis zu fünf PCIe-Erweiterungssteckplätzen sollen Skalierungsengpässe aufheben und genügend E/A-Durchsatz bieten, um auf wachsende Geschäftsanforderungen zu reagieren.

QuantaGrid D52BQ-2U, ein vielseitig einsetzbarer und für softwaredefinierte Speicher optimierter Rackmount-Server mit zwei Prozessorsockeln. Das System zeichne sich durch eine hohe Leistungs- und Energieeffizienz aus, die Ausstattung mit schraubenlosen Laufwerks- und PCIe-Erweiterungsschächten sowie Lüfter erleichtere zudem Wartungsarbeiten.

QuantaPlex T42S-2U, ein 2U4N-Server mit vier Knoten und hoher Speicherdichte. Jeder der vier Rechenknoten unterstützt 16 Speichermodule und sechs SATA/SAS-Speicherlaufwerke, so dass sich rechenintensive Workloads mit optimaler Leistung ausführen lassen.

QuantaPlex T42SP-2U, ein für die mehrstufige Speicherung konzipierter 2U4N-Server mit vier Knoten, von denen jeder zwei NVMe-SSDs unterstützt, die der Cache-Beschleunigung dienen und im Vergleich zu herkömmlichen SATA-SSDs den sechsfachen Durchsatz liefern.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Quanta Cloud Technology (QCT)

Neben den jetzt präsentierten Systemen will QCT in Kürze eine Reihe zusätzlicher auf Intel Xeon Scalable basierender Produkte einführen, darunter Speicher-Server, einen Server mit vier Prozessorsockeln, einen Multi-Node-Server mit hoher Dichte und KI-Beschleunigungslösungen.

Leistungszuwachs

Die mit den Intel Xeon Scalable-Prozessoren ausgestatteten neuen Server von QCT bieten eine bessere Performance. Hierbei handelt es sich einzelnen um:

  • eine in Folge der höheren Rechenleistung bis zu 21 Prozent schnellere Übertragungsgeschwindigkeit,
  • die Verdoppelung der Speicherkapazität durch die Unterstützung von DIMMs, die bis zu 128 GB Daten aufnehmen können,
  • eine um den Faktor 1,5 gestiegene Speicherbandbreite, da nunmehr sechs Speicherkanäle pro CPU zur Verfügung stehen,
  • mehr I/O-Bandbreite, dank der Ausstattung mit 48 PCIe-Lanes für die Anbindung von U.2 SSD-Laufwerken und Netzwerkadaptern.

Dank der Intel AVX-512-Technologie verdoppeln sich darüber hinaus die Fließkommoperationen (FLOPS) pro Takt, damit eignen sich die Systeme unter anderem für die Ausführung von HPC-Anwendungen und Datenanalysen in Echtzeit.

Das QTC-Logo
Das QTC-Logo (Bild: Quanta Cloud Technology (QCT))

Geringere Gesamtbetriebskosten

Mit den zweiten Generation seiner Server-Plattformen will QCT vor allem Cloud Service Providern ansprechen. Gemäß Mike Yang, Präsident von QCT, eröffne ihr Einsatz ihnen aufgrund der hoch verdichteten Memory- und Storage-Optionen neue Möglichkeiten. Darüber hinaus ließen sich die leistungsstarken Systeme dank des schraubenlosen Designs, der `Plug & Debug´-MicroSD-Steckplätze und den optimal platzierten Lüftern und thermischen Einheiten komfortabel betreuen und verwalten. Das führe unter anderem zu:

  • einem extrem niedrigen Energieverbrauch im Leerlauf und erlaube den optionalen Einsatz eines 80 Plus Titanium-Netzteils (PSU) zur Reduzierung des Stromverbrauchs in Rechenzentren,
  • flexiblen E/A-Optionen, darunter eine Vielzahl von SAS Mezzanine- und Open Compute Netzworking Mezzanine-Optionen. Kunden seien dadurch nicht mehr gezwungen, unnötige LOM- oder RAID-Controller zu finanzieren sowie
  • einer fortschrittlichen thermische Kühlung zur Erhöhung der Effizienz und Stabilität von Kühlsubsystemen.

Schnellere Bereitstellung und Wartung

QCT fügt unter anderem eine intuitive Rechenzentrumsverwaltung mit dem QCT System Manager (QSM) über die Integration mit dem Industriestandard RESTful API und dem Intel Rack Scale Design (RSD) hinzu.

Die Hardware kommt als Ready-to-ship mit komplettem Rack, vorinstalliert und verkabelt und erlaubt eine Out-of-Box-Konfiguration, die auf die Unterstützung von hyperkonvergenten und softwaredefinierten Lösungen zugeschnitten ist. Dazu kommt ein werkzeuglose Design, einschließlich schraubenloser Laufwerks- und PCIe-Einschübe.

Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal DataCenter-Insider übernommen.

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