Frischzellenkur für die Backup-Infrastruktur

Sky setzt bei der Umstellung auf Veritas

| Autor / Redakteur: Tina Billo / Rainer Graefen

Sky verlässt sich, was die Sicherung und Wiederherstellung von Daten angeht, auf Veritas-Lösungen.
Sky verlässt sich, was die Sicherung und Wiederherstellung von Daten angeht, auf Veritas-Lösungen. (Bild: Sky plc)

Sky vertraute in punkto Datensicherheit viele Jahre auf ein bandbasiertes System. Aufgrund der zeitaufwändigen Verwaltung und Skalierungsproblemen entschied sich der Medienkonzern für einen Wechsel.

Der europäische Pay-TV-Anbieter Sky ist auf eine leistungsstarke technische Infrastruktur angewiesen, um seinen über 22 Millionen Kunden die von ihnen abonnierten Dienste verlässlich bereitzustellen. Eine tragende Rolle nehmen dabei Lösungen ein, mit denen sich Daten effizient speichern, sichern und schützen sowie möglichst schnell wiederherstellen lassen. Die Umstellung von der bislang bandbasierten auf eine Disk-Backup-Lösung war daher unumgänglich.

Nach gründlicher Evaluierung machte Veritas Technologies das Rennen. Mit der konvergenten Netbackup-Plattform, der Einführung von Netbackup-Appliances und der Information Map-Software betreibt Sky heute eine umfassende Lösung, mit der sich die gesteckten Ziele - mehr Speichereffizienz, schnellere Wiederherstellungszeiten und Kosteneinsparungen - erreichen ließen. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen davon, dass es seine unstrukturierten Daten nun überblicken und darauf aufbauend entscheiden kann, welche davon wichtig für das Geschäft sind.

Effizientere Prozesse

Neben der Netbackup-Software implementierte der Medienkonzern 34 Netbackup-Appliances. Diese integrieren sich nahtlos in die Plattform, Sicherung, Deduplizierung und Storage spielen nunmehr zusammen. In Folge der Einführung der Komplettlösung konnten Backup-Prozesse effizienter strukturiert werden, ebenso lassen sich diese jetzt analysieren und darüber hinaus kritische Inhalte schneller wiederherstellen. Des weiteren spart die NetBackup OpsCenter-Anwendung dem Backup-Team Zeit. Die Applikation liefert einen Bericht über die Kapazität und fasst in automatisierten E-Mails den Status aller Backups zusammen.

Die Zeiten, in denen viele Stunden auf die Organisation von Backup-Tapes verwendet werden mussten, sind damit endgültig vorbei. Vielmehr sank der für die Verwaltung von Sicherungen erforderliche Zeitaufwand um 73 Prozent, dadurch können sich die IT-Mitarbeiter stärker auf geschäftsentscheidendere strategische Projekte und Aufgaben konzentrieren. Des weiteren gingen durch eine 99-prozentige Datendeduplizierung und den daraus resultierenden geringeren Lizenzkosten pro Terabyte mit der Speicherung verbundene Kosten zurück.

"Wir wollen ein Geschäftsmodell etablieren, das auf lange Sicht Bestand hat", erläutert David Kerr, Storage Backup und Support Manager bei Sky UK und Irland. "Unsere IT-Abteilung muss garantieren, dass unsere technische Infrastruktur ebenso zukunftsfähig ist. Veritas hat uns dabei geholfen, diese Vision umzusetzen. Mittlerweile wickeln wir über die NetBackup-Appliances gewaltige Backup-Workloads ab. Unsere Erfolgsrate bei der Sicherung haben wir von ursprünglich 85 auf 98 Prozent gesteigert. Gleichzeitig werden jetzt 55.000 Workloads im Backup verarbeitet. Das entspricht einem Anstieg um 10.000 innerhalb der vergangenen zwölf Monate."

Globale Datentransparenz

Sky gewinnt dank NetBackup und dem Tool Veritas Information Map, das die unstrukturierten Daten der gesamten Organisation in übersichtlichen Graphen darstellt, einen besseren Einblick und ein tieferes Verständnis über seine globale Datenumgebung.

Die von NetBackup automatisch gesammelten Metadaten ermöglichen Sky beispielsweise jene Daten zu identifizieren, die von potenziellem Wert sind oder Risiken bergen, beziehungsweise gelöscht werden könnten. Außerdem lassen sich basierend auf den über Information Map gewonnenen Erkenntnissen neue Richtlinien für die Aufbewahrung von Daten entwickeln.

"Information Map liefert uns eine fantastische grafische Sicht auf unsere File-System-Backups", erklärt Kerr. "Unsere unstrukturierten Daten sind nun nach Alter und Geschäftsrelevanz zugänglich und wir können fundiert darüber entscheiden, wie wir sie speichern. Dadurch konnten wir bereits Speicherressourcen einsparen."

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