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Glossar Speichervirtualisierung

Diese Begriffe von N bis Sa sollten Sie kennen.



N-Port Identity Virtualization | NPIV

Orchestration


Out of Band Virtualization | Outband-Virtualisierung
Mit Outband-Virtualisierung wird eine blockbasierte Speichervirtualisierung bezeichnet. Anders als die Inband-Virtualisierung trennt die Outband-Appliance den Datenstrom in zu speichernde Daten und Steuerbefehle auf. Die zu speichernden Daten werden ohne Umwege vom Server zum Speichersystem geleitet; die Steuerbefehle, etwa 5 Prozent aller Daten, werden von der Appliance ausgewertet. Diese Appliance enthält Listen der Blöcke aller verfügbaren Festplattenvolumes und steuert mit einer Software die Zugriffe auf diese logischen Festplatten. Mit Hilfe der Outband-Virtualisierung kann die logische Festplatte vergrößert, bei modernen Betriebssystemen sogar auch verkleinert werden. Ebenfalls möglich ist die Verlagerung der logischen Festplatte im laufenden Betrieb auf ein zweites Speichersystem. Weitere wichtige Funktionen der Appliance sind die Durchführung von Snapshots, Spiegelung oder Replikation der Daten. Diese Aktionen können unabhängig vom Speichersystem vorgenommen werden. Da von der Outband-Appliance nur die Steuerbefehle bearbeitet werden, ist die Skalierfähigkeit höher.


Pool | Storage Pool
Als Pool wird die Zusammenfassung heterogener Speichermedien unter einer Verwaltungsoberfläche bezeichnet. Ausgangspunkt des Poolings ist die schlechte Auslastung der einzelnen Speichersysteme. Diese lässt sich durch die Zusammenfassung in einem Pool verbessern und trägt damit zu einer Reduzierung der Gesamtspeicherkapazität bei. Gleichzeitig vereinfachen sich Datenfunktionen wie Snapshots, Replikation oder Thin Provisioning, die nicht mehr systemspezifisch aktiviert werden müssen.


Replikation
Mit Replikation wird das Kopieren von Daten auf ein Speichersystem an einem entfernten Standort bezeichnet. Mit solchen Maßnahmen werden Daten vor Verlust durch Feuer und Überschwemmungen geschützt.
Der Kopiervorgang kann synchron oder asynchron erfolgen. Bei synchroner Replikation ist die Reichweite auf zehn bis maximal 100 Kilometer beschränkt, da innerhalb sehr weniger Millisekunden eine Empfangsbestätigung erfolgen muss.
Die asynchrone Replikation ist von der Reichweite unbeschränkt. Wird der Datenstrom allerdings beim Senden unterbrochen, ist der Datenbestand beim Empfänger nicht vollständig und damit nicht benutzbar (inkonsistent). Moderne Replikationsverfahren versenden deshalb Wiederherstellungspunkte.


Extended Remote Copy | XRC

Eine HP-Software für den Ausfallschutz und die Datenmigration von Daten, die auf dem HP XP Disk Array gespeichert wurden. XRC ist mit der IBM Mainframe-Software System Data Mover (SDM) kompatibel. Sobald Daten auf dem XP-Array gespeichert werden, schreibt XRC eine Kopie mit Zeitstempel in eine zweite Datei. SDM liest diese zweite Datei aus und transferiert die Daten asynchron auf ein entferntes Disk-Array. In Kombination mit Hitachi TrueCopy für Mainframe unterstützt XRC Disaster Recovery zwischen drei Rechenzentren.
 
SAN Virtualization


SAS | Serial Attached SCSI

Das SAS-Interface ist der Nachfolger der parallelen SCSI-Anschlusstechnik. SAS ist eine Punkt-zu-Punkt Verbindung und überträgt die digitalen Daten seriell (bitweise) über zwei Leitungspaare (Senden/Empfangen). SAS bietet (Stand 2009) eine Datentransfergeschwindigkeit von sechs Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Eine Verdopplung dieser Transferrate ist in Planung.
SAS ermöglicht über Bus-Extender und Fan-out-Expander den Aufbau kleinerer Netzwerke mit redundanten Verbindungen. Zudem ist SAS fähig, auch die Signale von SATA-Festplatten über einen sogenannten Tunnel zu transportieren. Ein SAS-Controller kann also mit SAS- und SATA-Festplatten bestückt werden.

 

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