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Glossar Speichervirtualisierung

Diese Begriffe von Sc bis Ti sollten Sie kennen.



Scale in
Mit Scale in wird eine Architektur bezeichnet, die bis zu einem Maximalausbau von mehreren Hundert oder auch Tausend Festplatten des Speichersystems eine gleichmäßige Leistung liefern kann. Grundlage der Scale-in-Architektur ist häufig ein Crossbar-Switch, der für sehr hohe Bandbreitenbelastung ausgelegt ist. Eine Herausforderung bei Scale-in ist das Preis-Leistungsverhältnis bei niedriger Last.


Scale out

Mit Scale-out wird eine modulare Speicherarchitektur bezeichnet. Ziel dieser Architektur ist, dass das Unternehmen adaptiv auf das individuelle Datenwachstum reagieren kann. Die einzelnen Module kommunizieren per redundanter Fibre-Channel oder Ethernet-Verbindungen von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde miteinander. Wurden früher die einzelnen Festplatteneinschübe autonom genutzt, so werden heute logische Festplatten über alle Module angelegt. So lassen sich Kapazität und auch Antwortzeiten für die Anwendungen optimieren.


Simple SAN Connection Manager | SSCM


Snapshot | Image | Abbild | Schnappschuss
Der Schnappschuss einer logischen Festplatte wird häufig in kritischen Arbeitssituationen z.B. bei einem Update, manchmal aber auch in kontinuierlichen Zeitabständen genommen. Dabei wird eine Liste aller Festplattenblöcke generiert, die für das weitere Beschreiben gesperrt sind. Der aktuelle Datenzustand ist somit „eingefroren“ und kann zu einem späteren Zeitpunkt wiederhergestellt werden. Wird ein „eingeforener“ Block beschrieben, legt die Snapshot-Software einen Zeiger (Pointer) an, der auf einen neuen Speicherblock verweist. Dort liegen nun je nach Snapshot-Verfahren entweder die neuen Daten, oder die alten Daten. Snapshots werden auch gerne beim Backup aktiver Daten genutzt, da sie das Speichersystem nur kurzzeitig belasten.


Spiegelung | Mirroring

Der Begriff Mirror oder Spiegel findet bei der Hochverfügbarkeit von Daten Anwendung. Bekannteste Umsetzung ist das RAID-1-Verfahren, bei dem der Festplattenkontroller gleichzeitig zwei Paare von Festplatten in einem Speichersystem mit denselben Daten beschreibt. Ausgeklügeltere Verfahren können unter einer virtuellen IP-Adresse auch einen Spiegel zwischen zwei Speichersystemen erzeugen. Die Grenzen der Spiegelung sind im Normalfall bei etwa zehn Kilometer erreicht, da die Daten synchron zu übertragen sind und Laufzeitunterschiede die Konsistenz des Datenbestandes gefährden.


Split Path | SPAID | Split-path Acceleration of Independent Data Streams
Mit der Split-Path-Architektur ermöglicht Hewlett-Packard bei der StorageWorks SAN Virtualization Services Platform (SVSP) ein zentral verwaltetes Speicher-Pooling und die Bereitstellung virtueller Datenträger. Der virtuelle Datenträger umfasst ein gespiegeltes Speichersystem, das an unterschiedlichen Standorten stehen kann. Der Split-Path ersetzt den Failover in Speicherumgebungen, so dass im Katastrophenfall die Daten unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen.


SAN Virtualization Services Platform | SVSP


SVSP Volume Manager | SVSP VM


Thin Provisioning | Schlanke Provisionierung

Ein für Administratoren lange Zeit unlösbares Problem der Bereitstellung von Speicherkapazität für Anwendungen, waren die nur fix zuteilbaren logischen Volumes (LUN). Um aufwändige Veränderungen an der nur fest zuteiltbaren Größenordnung zu vermeiden, wurde das Datenwachstum über die Laufzeit antizipiert. Thin Provisioning (TP) ist eine moderne Speicherfunktion, die ein dynamisches Wachstum von LUNs ermöglicht. Wird eine vorzugebende Reservekapazität unterschritten, vergrößert TP automatisch die Kapazität der LUN.


Tiered Storage | Speicherklassen

Man kann alle Daten auf das primäre Speichersystem packen. Unter Kostengesichtspunkten ist das allerdings zu vermeiden. Aktuelle Berechnungen zeigen, dass für die gestufte Speicherung von Daten auf drei Speicherklassen erhebliche Einsparungen möglich sind. Während auf Tier 1 mit Kosten zwischen 3.000 bis 8.000 Euro pro Terabyte zu rechnen ist, sind es auf Tier 2 zwischen 800 bis 2.000 Euro/TByte und auf Tier 3 100 bis 200 Euro/TByte. Auf der Administrationsseite sollte die Einführung von Speicherklassen mit einer weit reichenden Automatisierung einhergehenden. Das vom Mainframe her bekannte Hierarchische Storage Management (HSM) ist dabei Vorbild, verfügt jedoch im Open Systems Umfeld über unzureichende Funktionalitäten.

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Wir wünsche Ihnen viel Vergnügen!

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