Herzlich Willkommen

Datenwachstum und virtuelle Maschinen haben ein Storage-Segment extrem belebt – das Backup und selbstredend auch die Umkehrung der Datensicherung, also die Wiederherstellung der Daten von Disk oder Tape.

Für Neulinge in der Terminologie von Backup & Recovery haben wir die diversen Teilprozesse möglichst präzise erläutert, die Profis werden sicherlich in den Beschreibungen viele Details finden, die ihnen neue Sichtweisen eröffnen.


Ich bin mir sicher, dass wir noch viele Begriffe in unserem Lexikon „Backup & Recovery virtueller und physischer Maschinen“ ergänzen müssen. Schreiben Sie an Rainer Graefen wenn Sie selber gerne einen Begriff erklären wollen oder wenn Sie einen vermissen.

Ihr Rainer Graefen
Chefredakteur Storage-Insider.de
 
Diese Begriffe von "VSS" bis "XEN" sollten Sie kennen.

Vplex:


vStorage-API: VMwares API für das Disaster Recovery. Dabei geht es um den effizienteren Zugriff auf das primäre Speichersystem. Operationen der virtuellen Maschine, wie Storage vMotion oder die Wiederherstellung von Backups auf dem Speichersystem.
Wer mittels vStorage-APIs das Disaster Recovery (DR) virtueller Maschinen betreiben will, sollte sich ebenfalls Gedanken machen, ob er diese Werkzeuge auch beim DR physischer Maschinen einsetzen kann.
Die Backup-Software sollte in der Lage sein, von VMs und PMs ein Image ziehen zu können, das sich in beide Formen konvertieren lässt.
Vorsicht: Zeigen Sie Windows niemals die VMware-LUNs. Erlauben Sie der Windows Datenträgerverwaltung bei einem Rescan der Speichersystems niemals, außer sie wollen es, VMware LUNs an sich zu ziehen.???? Da Microsoft immer noch alle LUNs mit einer eigenen Signatur kennzeichnet, kann diese nachher nicht mehr von VMware benutzt werden.


VADP, VMware Storage APIs for Data Protection:


Tivoli, “incremental forever”:


Wartungsvertrag: eine Alternative zu jedem Service, der nicht virtualisiert werden sollte und für den ein Cluster zu aufwändig ist.


Wiederherstellungszeit: die gesamte Zeitdauer vom Beginn eines IT-Crashs bis zur Wiederherstellung des Service. Dies schließt den Austausch der Hardware, die Installation des Betriebssystems, den Restore der Daten, das Recovery der Daten, Test der Daten, und die Freigabe der Daten durch den Fachbereich ein.
Eine Alternative zu dieser konventionellen Wiederherstellung eines Services wäre es ein Point-in-Time-Recovery durchzuführen, also einen älteren Snapshot zu benutzen, auf dem die Anwender wieder konsistent aufsetzen können. Zu prüfen wäre dabei, ob dieser Wiederherstellungspunkt nicht zu alte Daten benutzt und wenn ja, ob sich die in der Zwischenzeit neu hinzugekommenen Daten wieder nachtragen lassen. Das ist auf jeden Fall mit der Geschäftsführung zu besprechen.


WORM-Tape, WORM-Disk, „Write Once, read many“, einmal beschreibbare Medien: eine Aufzeichnungstechnik, die physisch (Tape) respektive logisch (Disk) verhindert, dass Daten vom Medium gelöscht werden können. Sollen Daten gelöscht werden, sind diese zum Löschen freizugeben. Der Löschvorgang wird allerdings erst nach einer Migration auf ein anderes Medium vollzogen. Die WORM-Technik wird im Zusammenhang gesetzlicher wie auch unternehmensbezogener Aufbewahrungspflichten (Compliance) eingesetzt. Ohne eine Protokollierung des kompletten Geschäftsvorfalls sind aber auch WORM-Medien nur die Hälfte Wert.


XEN: Die Backup-Schnittstelle von XEN ist ein Script. Das Script veranlasst den XEN-Server, einen Snapshot anzufertigen und dieser wird danach dem Backup-Server präsentiert.