Unified gegen Converged Storage

Storage-Architekturwettstreit oder grundlegende Erneuerung

| Autor / Redakteur: Julia Schönemann / Rainer Graefen

Bei HP Converged Storage geht es nicht nur um die optimale Verwaltung der Speicherinfrastruktur. Vielmehr steht das gesamte Ökosystem von Server über Storage bis zum Netzwerk im Fokus.
Bei HP Converged Storage geht es nicht nur um die optimale Verwaltung der Speicherinfrastruktur. Vielmehr steht das gesamte Ökosystem von Server über Storage bis zum Netzwerk im Fokus.

Das Thema Unified Storage bewegt Analysten und Hersteller. Doch die Meinungen, ob sich der Einsatz von Unified-Storage-Systemen tatsächlich für jedes Unternehmen anbietet, gehen weit auseinander.

Auf den ersten Blick eine schöne Idee „Storage-Inseln“ durch ein zentrales, alle Protokolle und damit unterschiedlichste Anwendungen bedienendes System zu ersetzen. Es klingt einleuchtend, dass sich mit der Zusammenführung von Block- und Datei-orientierten Speichersystemen, respektive SAN und , und der damit einhergehenden Vereinheitlichung verschiedener Systeme, Netze und Formate, Einsparungen erzielen lassen.

Vor dem Hintergrund, dass sich die laufenden Betriebskosten für Strom, Platz und Management, in den vergangenen Jahren vervierfacht haben, haben Controller einige Argumente für den Umstieg auf ihrer Seite.

Leistungsbedarf gegen Kostenstandpunkt

Jedoch setzten größere Unternehmen auf Grund der von ihnen genutzten häufig anspruchsvolleren Anwendungen weiterhin auf getrennte Block- und File-Infrastrukturen. Ein Grund hierfür ist, dass diese an Kapazität, Performance, Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit gestellte Anforderungen nach wie vor besser erfüllen. Insofern sind derzeit am Markt zwei Strömungen zu beobachten.

Auf der einen Seite stehen die Verfechter des Unfied-Storage-Konzepts, zu denen an vorderster Front Branchengrößen wie EMC, NetApp und Oracle aber auch relativ junge Hersteller wie Nexenta zählen. Auf der anderen diejenigen, die noch einen Schritt weiter gehen, und Converged Storage als eine logische Weiterentwicklung ansehen und propagieren - unter ihnen HP oder aber ein Start-up wie Nimble Storage, zwei Unternehmen, die mit vollkommen neuen Architekturansätzen antreten.

Die verschiedenen Ansätze im Vergleich

-Lösungen beherbergen in der Regel mehrere Architekturen unter einem Dach. Sie beherrschen Blocktransportprotokolle wie Fibre Channel, oder , können aber auch mit dem File-basierten oder umgehen. Durch diese heben sie bislang künstlich gezogene Grenzen auf, die der wirtschaftlichen, zweckgebundenen Ablage von Daten auf dem jeweils passenden Medium im Wege standen.

Der Betrieb eines von wenigen bis hin zu mehreren skalierbaren Ressourcenpools anstelle separater Systeme verspricht darüber hinaus eine bessere der verfügbaren Kapazität und höhere Durchsatzraten.

Zahlreiche unterstützte Datenmanagement- und -schutzfunktionen angefangen von der und Deduplikation über die Erstellung von Snapshots bis hin zur und Fernspiegelung vereinfachen zudem das Management.

Infrastruktur-Update

Von besonderem Charme ist zudem, dass Unified-Storage-Lösungen Unternehmen die Flexibilität bieten, anfangs lediglich iSCSI zu nutzen und sobald gewünscht auf Fibre Channel oder umzusteigen. Das Ganze, ohne dass ein Redesign der Infrastruktur erforderlich ist oder Daten migriert werden müssen.

Das hieraus resultierende Einsparpotenzial - der Einsatz von weniger Systemen, die damit geringere Inanspruchnahme von Stellfläche im Rechenzentrum, ein sinkender Energie- und Kühlungsbedarf sowie Schulungs- und Wartungsaufwand - steht und fällt jedoch mit dem jeweils bereitstehenden Funktionsumfang.

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