„Internet der Dinge“ treibt Datenwachstum weiter voran

Weltweite Datenmenge soll sich bis 2020 verzehnfachen

| Redakteur: Nico Litzel

Zum siebten Mal in Folge haben EMC und IDC die Studie „EMC Digital Universe“ veröffentlicht. Die Studie berechnet und prognostiziert die jährlich produzierte Datenmenge.
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Zum siebten Mal in Folge haben EMC und IDC die Studie „EMC Digital Universe“ veröffentlicht. Die Studie berechnet und prognostiziert die jährlich produzierte Datenmenge. (Grafik: EMC)

Das weltweite Datenvolumen soll bis 2020 von derzeit 4,4 Zettabyte auf 44 Zettabyte anwachsen. Vor allem das Internet der Dinge und die damit einhergehende zunehmende Verbreitung von Funktechniken, vernetzten Produkten und softwarebasierenden Geschäftsmodellen werden nach Einschätzung von EMC und dem Marktforscher IDC dazu beitragen, dass sich der Datenbestand künftig alle zwei Jahre verdoppeln wird.

EMC hat die siebte Studie „EMC Digital Universe“ veröffentlicht. Die in Kooperation mit dem Marktanalysten IDC entstandene Studie berechnet und prognostiziert die jährlich produzierte Datenmenge. Aktuell soll das „Digitale Universum“ rund 4,4 Zettabyte umfassen. Bis 2020 soll sich der Wert auf dann 44 Zettabyte verzehnfachen – das sind 44 Billionen Gigabyte.

Derzeit, so die Studie, produzierten hoch entwickelte Länder wie Deutschland, Japan oder die Vereinigten Staaten 60 Prozent der Daten im Digitalen Universum. Bis 2020 wird sich nach Einschätzung der Autoren dieses Verhältnis umkehren: Schwellenländer wie Brasilien, China, Indien, Mexiko oder Russland sollen dann rund 60 Prozent aller Daten erzeugen.

Geht uns der Speicherplatz aus?

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Der weltweit auf allen Speichermedien verfügbare Speicherplatz wächst langsamer als die Gesamtmenge aller Daten. 2013, so die Autoren, reichte die verfügbare Speicherkapazität noch für ein Drittel des Digitalen Universums. 2020 wird nach Einschätzung von EMC und IDC die verfügbare Speichermenge nur noch ausreichen, um 15 Prozent aller Daten abzuspeichern. Allerdings, so geben die Autoren zu bedenken, müssten die meisten Daten nicht dauerhaft gesichert werden, da sie flüchtig seien. Als Beispiele werden Videostreams, IP-TV oder interaktive Computerspiele genannt.

Die Cloud legt zu und Unternehmen stehen in der Verantwortung

Weniger als 20 Prozent aller Daten hatten nach Einschätzung der Studie im vergangenen Jahr eine Verbindung zur Cloud. Bis 2020 soll sich dieser Prozentsatz verdoppeln. Zudem werden zwei Drittel der Daten von Verbrauchern oder Angestellten generiert. Allerdings haften Unternehmen für 85 Prozent aller Daten oder sind anderweitig für sie verantwortlich.

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