Kommentar von Andreas Hellriegel zu den Dauerproblemen des Backup

"Wir haben den Backup-Server der nächsten Generation entwickelt"

| Autor / Redakteur: Andreas Hellriegel, Senior Sales Director DACH bei Arcserve / Rainer Graefen

Andreas Hellriegel, Senior Sales Director DACH bei Arcserve
Andreas Hellriegel, Senior Sales Director DACH bei Arcserve (Bild: Arcserve)

Schon seitdem es Großrechner gibt, kämpft die IT-Industrie mit technisch ausgeklügelten Verfahren wie HSM und Tape darum "kalte" Daten aus der Prozessumgebung auszulagern. Später drehte man an der Flaschenhalsspirale bis die Deduplizierung kam. Nun ist die Zeit reif, das Backup von der richtigen Seite anzupacken.

Seit der Markteinführung der ersten Datendeduplizierungstechnik vor vielen Jahren, die damals als großartiger Befreiungsschlag galten, haben sich selbst bei den offenen Systemen von heute die Probleme mit Datenmenge, Zeitaufwand und überstrapazierten Budgets nicht verändert.

Es ist alles wie immer: Backups funktionieren nicht, nehmen zu viel Platz in Anspruch und sind zu teuer. Natürlich helfen preiswerte Speicher, doch stellen sie oft keine geeignete operative Lösung dar. Der Datenumfang muss auf ein praktischeres Maß reduziert werden.

Die globale quellenseitige Deduplizierung stellt die neueste Technologie zur Steigerung der Backup-Speichereffizienz dar. Der Prozess umfasst das Abrufen der Backup-Daten, die Optimierung durch Deduplizierung und schließlich die Speicherung am Zielort – für alle Clients gleichzeitig.

Das Konzept ist einfach: die Backup-Daten werden am Zielort komprimiert und so bares Geld gespart. Es handelt sich dabei nicht nur um eine bessere Technologie, sondern sie bietet auch Vorteile für Unternehmen:

  • 1. Schnellerer Abschluss von Backups: Da weniger Daten übertragen und gespeichert werden, sind Backups schneller fertig. Das ist besonders wichtig, wenn das zu sichernde Gesamtdatenvolumen so groß ist, dass die Gefahr besteht, dass das nächste Backup bereits beginnt, bevor das erste abgeschlossen ist.
  • 2. Geringere Bandbreite: Der Backup-Server ruft von einem Client nur neue oder geänderte Daten ab, und das mit einer hohen Granularität, die sogar bis zu 4-KB-Paketen reichen kann. Dadurch werden die Backup-Prozesse äußerst effizient.
  • 3. Bessere Client-Leistung: Für virtualisierte Umgebungen reduzieren agentenlose VMware und Hyper-V Backups das Risiko von Engpässen und Leistungsabfällen auf Hardware-Ebene. Sie stellen sicher, dass die Backups die virtuellen Server nicht überlasten.
  • 4. Einfachere Backup-Infrastrukturen: Es ist einfacher, Backup-Daten an verschiedene Standorte zu übertragen. Zum Beispiel mit Azure oder Amazon Web Services in die Cloud, auf lokale Tape-Laufwerke oder eine andere private Cloud. Durch die integrierte LAN- und WAN-Optimierung erfolgen alle Datenübertragungen schneller.
  • 5. Verbesserte Stabilität und Verfügbarkeit: Da die Deduplizierungsdaten zentral auf dem Backup-Server gespeichert werden, wird es einfacher, die Backup-Infrastruktur zu schützen. So können zum Beispiel alle Informationen im Datenspeicher in die Cloud oder auf einen anderen Server im selben Rechenzentrum oder an einem anderen Standort repliziert werden.
  • 6. Erfüllung von SLAs für Wiederherstellungspunkte und –zeiten: Mit der globalen quellenseitigen Deduplizierung können RPO- und RTO-Vorgaben einfacher eingehalten werden. Wenn weniger Daten übertragen werden, können Backups häufiger stattfinden und schneller abgeschlossen werden.

Die globale quellenseitige Deduplizierung ist in den Backup-Server integriert und beruht auf einem Datensicherungssystem der nächsten Generation. Alte Backup-Lösungen wurden nicht für die Deduplizierung entwickelt und können daher keine globale quellenseitige Deduplizierung bieten. Unternehmen auf der Suche nach einem Produkt zur Datensicherung, sollten die die Augen offen für globale quellenseitige Deduplizierung halten.

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