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Worauf es bei Backup & Recovery ankommt

Wie die modernen Primärumgebungen, die sie unterstützen, müssen Backup- und Recovery-Lösungen schnell und einfach skaliert werden, damit sie nicht zum Flaschenhals werden.
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Wie die modernen Primärumgebungen, die sie unterstützen, müssen Backup- und Recovery-Lösungen schnell und einfach skaliert werden, damit sie nicht zum Flaschenhals werden. (Bild: Rubrik)

Eine zeitgemäße Backup- und Recovery-Lösung sollte einfach bedienbar und flexibel skalierbar sein. Sie sollte die Datenportabilität und -zugänglichkeit der Cloud-Ära unterstützen. Und die Gesamtbetriebskosten sollten – trotz innovativer Features – geringer sein als bei einem herkömmlichen System. Die folgenden neun Aspekte bieten eine Orientierungshilfe bei der Evaluierung.

1. Eine Lösung für heute und morgen

Im Vorfeld sollte geklärt werden, ob die neue Lösung den heutigen und künftig zu erwartenden Anforderungen optimal gerecht wird. Speichertechnologien haben sich verändert und das Datenwachstum nimmt immer weiter zu. Heute gibt es auf der einen Seite neue Ansätze von Branchenvisionären, die die aktuellen Geschäftsanforderungen verstehen. Auf der anderen Seite gibt es zusammengefügte, wenig integrierte Lösungen, die mehrere Systeme und Schnittstellen für die Verwaltung von Backup, Wiederherstellung, Replikation, Archivierung und Compliance erfordern.

2. Cloud Data Management als zeitgemäße Alternative

Cloud Data Management ist darauf ausgelegt, geschäftskritische Anwendungsdaten über private und öffentliche Clouds zu verteilen. Dabei werden Backup, Instant Recovery, Replikation, Suche, Analytik, Archivierung, Compliance und Copy Data Management in einer flexibel skalierbaren Struktur („Fabric“) miteinander verwoben. Diese Scale-out-Fabric nutzt eine Cloud-unabhängige Plattform, so dass eine aus Kompatibilitätsgründen erzwungene Bindung an einen bestimmten Cloud-Anbieter vermieden wird. Eine solche Lösung, die von Haus aus für die Cloud-Generation entwickelt wurde, kommt ohne die zunehmende Komplexität von herkömmlichen Systemen aus. Eine automatisierte Policy-Engine verwaltet dabei die Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg.

3. Ökosystemunterstützung

100 Prozent Virtualisierung ist das Ziel vieler Unternehmen. Eine moderne Backup- und Recovery-Lösung sollte so gestaltet sein, dass sie virtualisierte Umgebungen unterstützt, dafür optimiert ist und sich integrieren lässt. Neue Speichertechnologien wie Flash können große Datenmengen in virtuellen Umgebungen verarbeiten, ohne die Produktion zu beeinflussen. Entscheidende Features sind globale indizierte Suche für schnellen Datenzugriff und feinkörnige Sofortwiederherstellung.

Allerdings sind viele Unternehmen nicht vollständig virtualisiert. Eine optimale Lösung bietet daher auch Optionen für physische Umgebungen und ermöglicht die Verwaltung aller Umgebungen von einer einzigen Schnittstelle aus. Die Sicherung von NAS-Geräten sollte ohne herstellerspezifische Plugins oder proprietäre Speicherformate erfolgen. Ein natives Format erfordert im Gegensatz zu NDMP (Network Data Management Protocol) kein „Entpacken“ vor einer Wiederherstellung. Eine ideale Lösung erfordert periodische Vollsicherungen, ist aber für immer inkrementell. Alle Fähigkeiten der Backup-Plattform sollten für NAS-Backups verfügbar sein.

4. Deklarative Policy-Engine und Automatisierung

Backup- und Recovery-Lösungen müssen heute für viele Mitarbeiter nutzbar sein, nicht nur für IT-Spezialisten. Während die traditionelle Architektur auf dem imperativen Modell beruht, ist das deklarative Modell einfacher zu verstehen und leicht an die Geschäftsziele anpassbar. Dabei gibt ein Administrator seinen gewünschten Zustand für einen Workload in die Policy-Engine ein. Sobald eine Richtlinie gesetzt ist, führt das intelligente System den Prozess aus – mit weniger manuellen Schritten. Darüber hinaus ermöglicht eine Lösung mit API-First-Architektur eine weitere Automatisierung von Datensicherung, Wiederherstellung und anderer benutzerdefinierter Datenmanagement-Workflows. Die Automatisierung erleichtert auch regelmäßige Backup-Tests.

5. Sicherheit und Compliance

Das Datenmanagement sollte in zwei Dimensionen sicher sein: Management und Daten. Das Management umfasst die Konfiguration von Rollen für den Datenzugriff und bietet Optionen zur Überwachung aller Prozesse. Sichere Daten erfordern eine Verschlüsselung sowohl im Ruhezustand als auch in Bewegung. Sind strenge Branchenregelungen gegeben, sollte die Backup-Lösung so gestaltet sein, dass sie mit diesen Anforderungen übereinstimmt.

6. Einfache Skalierbarkeit

Wie die modernen Primärumgebungen, die sie unterstützen, müssen Backup- und Recovery-Lösungen schnell und einfach skaliert werden, damit sie nicht zum Flaschenhals werden. Daher ist es wichtig zu wissen, wie leicht die Lösung skaliert werden kann und auf welche maximale Größe. Metadaten und Daten sollten über alle Knoten innerhalb des Clusters verteilt werden und die globale Deduplizierung unterstützen. Kein einziger Managementknoten sollte ein „point of failure” sein und das System sollte selbstwartend sein. Moderne Backup-Lösungen verwenden Codierungsmethoden wie Löschcodierung, die fehlertolerant sind und die Speicherkapazität erhöhen, ohne die Performance zu beeinträchtigen.

7. Welchen Wert bietet die Lösung in Relation zu den Kosten?

Die Ermittlung der wahren Backup-Kosten ist extrem schwierig. Es muss bekannt sein, wie viele Daten vorhanden sind, die Art der Daten (strukturiert oder unstrukturiert), die erforderliche Granularität für RPOs und wie lange die Backups gespeichert werden. Kosten fallen an für Software, Hardware, das WAN für Replikation und Backup, zusätzliche Standorte und infolge von Produktivitätsverlusten während des Recovery-Zeitfensters.

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8. Unveränderlichkeit der Daten

Unveränderliche Backups sind ein kritischer Teil einer Datensicherheitsstrategie. Der Lösungsanbieter sollte garantieren können, dass die Backups unveränderlich sind und nicht durch Ransomware verschlüsselt werden können, auch wenn das System falsch konfiguriert ist.

9. Umfassende Sicherheit und mehr

Datensicherung dient nicht mehr nur als eine Art von Versicherung. Die meisten Unternehmen erwarten nun, ihre Backup- und Recovery-Plattform für zusätzliche Anwendungsfälle zu nutzen: Archivierung in der Cloud, Test/Dev-Umgebungen, Migration in die Cloud und vieles mehr. Gleichzeitig dürfen diese neuen und oftmals sekundären Anwendungsfälle den primären Zweck nicht beeinträchtigen, eine problemlose und schnelle Wiederherstellung muss stets gewährleistet sein.

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