Mehr als 1,4 Millionen IOPS und 10 GB/s effektiver Datentransfer

Zstor bietet ab sofort Flash-Array auf Windows-Basis an

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Tina Billo

(Bild: Zstor)

Mit dem Windows Flash Array AF224 bietet der Storage-Spezialist Zstor ab sofort ein All-Flash-Array an, das sich optimal für den Einsatz in Rechenzentren eignet. In der maximalen Ausbaustufe bietet das Rackmount-System bis zu 38,4 Terabyte Bruttokapazität.

Das in einer 12-Gbit/s-SAS-Architektur ausgeführte neue Modell lässt sich wahlweise über 10-, 40- oder 56-Gbit/s-Ethernet-, 8- oder 16-Gbit/s-Fibre-Channel- beziehungswiese 56-Gbit/s-InfiniBand-Schnittstellen an die Hosts anbinden. Laut Zstor soll das System bis zu 1,4 Millionen IOPS erreichen. Große Dateien lassen sich mit einer Datentransferrate von rund 10 Gigabyte pro Sekunde auslesen.

Das System findet im Rack auf zwei Höheneinheiten Platz und ist mit zwei Hot-swap-Nodes redundant ausgelegt. Dies soll im Cluster-Betrieb für höchste Datenverfügbarkeit sorgen. Zstor bietet das Array in verschiedenen Varianten mit bis zu 38,4 Terabyte Bruttokapazität an. Per Flash-Erweiterungseinheiten (SSD-JBODs) kann der Speicherplatz auf bis zu 115 Terabyte ausgebaut werden.

Ideal für Windows-Umgebungen

Die beiden Nodes sind mit Intel Xeon-Prozessoren und DDR4-Hauptspeicher ausgestattet. Das modular aufgebaute Rackmount-Gehäuse verfügt über 24 Einschübe, die Zstor mit Solid State Disks (SSDs) der Enterprise-Klasse von HGST bestückt, die über SAS-3 angebunden sind.

Die Nodes basieren auf Microsofts Windows-Server-Technologie, so dass sich die Features der Windows Storage Spaces nutzen lassen. Neben der internen Verwaltung der Speichereinheiten unterstützt das Betriebssystem active/active-Clustering. Die Anbindung an Hosts erfolgt via CIFS oder NFS v.4.1. SMB 3.0 wird vollständig unterstützt.

Da das Zstor-Flash-Array für den Einsatz mit Windows Server 2012 zertifiziert ist, empfiehlt sich das System als zentrale Speicherlösung in Windows-Umgebungen.

Hyper-V- und RDMA-Support

Besonders betont Zstor die Unterstützung von Microsoft Hyper-V. Zudem ist per RDMA ein direkter Zugriff auf den jeweiligen Arbeitsspeicher möglich, was die IOPS-Leistung steigert und vor allem beim Betrieb als Scale-out File-Server von Vorteil ist.

Zstor bietet die AF224 Windows Flash Arrays ab sofort an. Der Nettolistenpreis zuzüglich Mehrwertsteuer startet bei rund 27.500 Euro für die Lösung mit 4,8 Terabyte.

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