Wir brauchen Verfahren um unwichtige Daten zu erkennen

10 Mal mehr Daten als heute in den nächsten 5 Jahren

| Autor / Redakteur: Sofocles Socratous / Rainer Graefen

Sofocles Socratous, Vice President EMEA bei Seagate
Sofocles Socratous, Vice President EMEA bei Seagate (Seagate)

Experten warnen seit einiger Zeit davor, dass die Datenmenge die von der Industrie produzierte Speicherkapazität überholt. Sehr wahrscheinlich gelingt es der Speicherindustrie in den nächsten 5 Jahren das Speichervolumen handelsüblicher Festplatten zu verdoppeln. Doch selbst damit stehen Anwendungsunternehmen vor dem Problem wichtige und unwichtige Daten unterscheiden zu können.

90 Prozent aller weltweit existierenden Daten wurden binnen der letzten zwei Jahre generiert. IT Experten von Gartner prophezeien bis zum Jahr 2020 einen Anstieg der internetfähigen Endgeräte auf 26 Milliarden Geräte. Diese werden dann vermutlich 40 Zettabytes an Daten hervorbringen, 2013 waren es vergleichsweise nur 3,5.

Befeuert wird die Datenexplosion beispielsweise durch das Internet der Dinge und die zunehmende Machine-to-Machine-Kommunikation. Angesichts dieser Entwicklung rechnen wir bereits 2016 mit einem Speicherengpass, denn der Speicherbedarf steigt schneller als die Produktionskapazität.

Aufräumen sollte eine Softwarefunktion werden

Eine Möglichkeit, sich der Herausforderung von Big Data zu stellen, sind Analyseplattformen und effiziente, kostensenkende Speicherlösungen, die immer mehr Kapazität, beeindruckende Performance und Zuverlässigkeit bieten. Grundlegend ist es aber wichtig zu entscheiden, welche Daten tatsächlich gespeichert werden sollen und müssen und welche gelöscht werden können.

Bei Tiered Storage Systemen werden beispielsweise aktive Daten auf leistungsstarken Speichermedien wie SSDs, Hybridfestplatten oder schnellen HDDs gesichert und inaktive Daten auf langsameren, energieeffizienteren und kostengünstigeren HDDs mit einer größeren Kapazität abgelegt.

Den Weg zur kostenoptimierten, skalierbaren NAS-Implementierung zeigt Software Defined Storage, also die Trennung von Hard- und Software. Konzepte wie die Kinetic Plattform, die Ethernet-fähige Festplatten bieten, oder die 8 TByte HDD-Technologie von Seagate liefern hardwareseitig eine Grundlage. Jetzt ist die Software gefordert.

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