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Flash-Generationswechsel bei Sandisk und Toshiba 15-Nanometer-NAND-Flash kommt in Kürze

| Redakteur: Nico Litzel

Sowohl Sandisk als auch Toshiba wollen schon bald den Wechsel von 19-Nanometer- auf 15-Nanometer-Flash vollziehen.

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Bereits nächste Woche will Toshiba mit der Massenfertigung von 128-Gigabit-MLC-NAND-Flash beginnen, der in einem 15-Nanometer-Verfahren produziert wird.
Bereits nächste Woche will Toshiba mit der Massenfertigung von 128-Gigabit-MLC-NAND-Flash beginnen, der in einem 15-Nanometer-Verfahren produziert wird.
(Bild: Toshiba)

Bereits gegen Ende kommender Woche wird bei Toshiba die Massenfertigung von 128-Gigabit-MLC-NAND-Flash anlaufen, der in einem 15-Nanometer-Verfahren produziert wird.

Die neue Generation wird im Vergleich zu aktuellen 19-Nanometer-Halbleiterspeichern keine schnellere Schreibgeschwindigkeit aufweisen, dafür mit 533 Megabits pro Sekunde eine 1,3-fache schnellere Datentransferrate bieten. Möglich, so das Unternehmen, mache das ein „Highspeed-Interface“. Weitere Details verrät der Hersteller nicht.

15-Nanometer-TLC kommt bis Juni

Derzeit, so Toshiba, arbeite man ebenfalls an einem 15-Nanometer-Fertigungsprozess für Triple-Level-Cell-Flash. Diese günstigen Halbleiterspeicher arbeiten mit drei Bits pro Zelle und sind primär für USB-Sticks und für Consumer-Geräte gedacht, etwa für Smartphones oder Tablets. Mit dem Start der Massenproduktion sei bis Juni zu rechnen.

Sandisk legt im zweiten Halbjahr los

Auch Sandisk hat 15-Nanometer-Flash-Speicher mit zwei und mit drei Bits pro Zelle angekündigt. Der Produktionshochlauf soll „im zweiten Halbjahr 2014“ erfolgen.

Bei der 15-Nanometer-Technik kommen nach Angaben von Sandisk viele „fortschrittliche Prozessinnovationen und Lösungen beim Zellen-Design“ zum Einsatz, um die Zellen an beiden Achsen zu skalieren.

So setzt Sandisk die „1Z-Technologie“ ein. Diese besteht Unternehmensangaben zufolge aus der proprietären All-Bit-Line-Architektur des Herstellers und umfasse neben proprietären Programmieralgorithmen auch mehrstufige Speichermanagement-Schemata. Die Techniken, erklärt das Unternehmen, sorgten dafür, dass Anwender keine Abstriche bei der Performance und der Zuverlässigkeit hinnehmen müssten. „1Z“ soll im kompletten Sandisk-Portfolio zum Einsatz kommen, von Speicherkarten bis hin zu Enterprise-SSDs.

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