Neunte Generation geht an den Start

16 Gbit/s – Emulex aktualisiert Lightpulse-FC-Host-Bus-Adapter

10.10.2011 | Redakteur: Nico Litzel

Die 16-Gbit/s-Fibre-Channel-Adapter der LPe16000-Familie von Emulex liefern über eine Million IOPS auf einem einzigen Port.
Die 16-Gbit/s-Fibre-Channel-Adapter der LPe16000-Familie von Emulex liefern über eine Million IOPS auf einem einzigen Port.

Emulex hat einen Chipsatz entwickelt, der eine Bandbreite von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde unterstützt und dadurch künftige Fibre-Channel- und Gigabit-Ethernet-Anforderungen auf einer Karte abdeckt. Erste Modelle mit dem neuen Chipsatz sind die ab dem vierten Quartal erhältlichen 16-Gbit/s-Lightpulse-HBAs LPe16000 (Single Channel) und LPe16002 (Dual Channel).

„Cloud Computing, SSDs und virtualisierte Rechenzentren sind I/O-intensiv und verändern die Anforderungen“ erklärt Perry Eekhout, Regional Sales Manager Strategic Accounts bei Emulex, im Gespräch mit Storage-Insider.de. Die Chipsätze der heute verfügbaren 8-Gbit/s-Fibre-Channel-HBAs seien 2005 entwickelt worden, zu einer Zeit, als virtuelle Maschinen noch kein Thema waren. Der neu entwickelte Chipsatz, der in den beiden Lightpulse-HBAs LPe16000 (Single Channel) und LPe16002 (Dual Channel) zum Einsatz kommt, sei hingegen speziell entwickelt worden, um die neuen Anforderungen zu erfüllen, die Converged Networking, Cloud-Rechenzentren und virtualisierte Datacenter mit sich bringen.

Emulex legt einen besonderen Wert auf Flexibilität: Der Chipsatz mit einer Acht-Kern-Architektur unterstützt eine Bandbreite von bis zu 40 Gbit/s und ermöglicht verschiedenste Gigabit-Ethernet- und Fibre-Channel-Konfigurationen, beispielsweise 1 x 16 Gbit/s-FC und 2 x 10 Gbit/s-Ethernet, 4 x 10 Gbit/s-Ethernet oder 2 x 16 Gbit/s-FC, um nur einige Beispiele zu nennen. Emulex zufolge bietet der ab dem vierten Quartal erhältliche LPe16000 fünfmal mehr IOPS als heute verfügbare 8-Gbit/s-HBAs und einen doppelt so hohen Datendurchsatz als diese. Bei 4K-Block-IOPS, wie sie typisch für Datenbankanwendungen sind, vervierfache sich die Leistung im Vergleich zu derzeit aktuellen HBAs.

Virtual Path Switching verkürzt Latenzzeiten

Bestandteil der LPe16000-Architektur ist „vPath“: Werden Daten von einer virtuellen Maschine an eine andere VM gesendet, die auf dem gleichen physischen Server läuft, so müssen diese Pakete dank „Virtual Path Switching“ nicht erst über einen Switch laufen, sondern werden direkt über die Karte an die Ziel-VM geleitet. Dadurch verkürzt sich die Latenzzeit. vPath sorgt auch dafür, dass Daten zwischen virtuellen Maschinen vollkommen isoliert und gesichert ausgetauscht werden.

Für einen Performance-Schub sorgt zudem „vEngine“: So ist der komplette FC-Stack auf dem Chipsatz enthalten, ebenso Offload Engines für iSCSI, TCP und FCoE. Dadurch verringere sich der CPU-Overhead um bis zu 25 Prozent und es können laut Emulex bis zu 20 Prozent mehr VMs pro CPU betrieben werden. Fortschrittliche Energiespar- und Ruhemodusfunktionen, bei Emulex „GreenState“ genannt, runden die LPe-Adapter ab.

„Die Adapter der LPe16000-Familie liefern über eine Million IOPS auf einem einzigen Port und bieten so High-Performance-I/O für High-Density, geschäftskritische Clouds und virtualisierte Rechenzentren“ sagt Shaun Walsh, Vice President Marketing, Emulex. „Bei diesem Adapter geht es um mehr als nur um einen weiteren Geschwindigkeitsschub im Fibre-Channel-Umfeld. Er wurde entwickelt, um die nächste Generation von Cloud- und virtualisierten Umgebungen zu unterstützen. Dies geschieht mit unserer programmierbaren vScale-ASIC-Technologie, mit VM-Skalierbarkeit und mit erweiterten Quality of Service-, Datenintegritäts- und Performance-Management-Features.“

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