Auszug aus dem IBM Storage System Kompendium

2006 bis 2010 – die Epoche der Server-basierenden Speichersysteme und der Speichervirtualisierung, Teil 19

27.04.2010 | Autor / Redakteur: Kurt Gerecke und Klemens Poschke / Nico Litzel

Vier, acht oder zwölf „Physical Lanes” können auf einen InfiniBand-„Physischen Link” geschaltet werden. Die Paketübertragung erfolgt „byte-multiplexed” über die physischen Lanes.
Vier, acht oder zwölf „Physical Lanes” können auf einen InfiniBand-„Physischen Link” geschaltet werden. Die Paketübertragung erfolgt „byte-multiplexed” über die physischen Lanes.

Das Thema Energieeffizienz rückt immer mehr in den Mittelpunkt. Manche Rechenzentren können schon heute keine Server oder Speichereinheiten mehr aufnehmen, weil es klimatechnisch unmöglich ist.

Laut einer IDC-Umfrage von 2007 sind Themen rund um Energieverbrauch und Energieversorgung von zunehmender Bedeutung. Steigende Strompreise belasten die verfügbaren Budgets. In vielen Rechenzentren wird das Thema Energieeffizienz inzwischen zum Top-Thema. „Stromlose“ Datenträger wie Bandkassetten oder optische Platten werden in den nächsten Jahren eine Renaissance erleben.

Nach einer Gartner-Studie aus dem Jahr 2006 und 2008 werden mehr als 70 Prozent aller Daten auf Band abgespeichert. Wenn alle Daten, die heute im produktiven Einsatz auf Bandkassetten abgespeichert sind, auf Plattensysteme (Disk) verlagert würden, müssten ca. 40 neue Kernkraftwerke für die Stromversorgung gebaut werden. Das Internet und die steigende Nutzung des Internets erhöhen die Energieproblematik zudem immens: Vier Internet-Suchanfragen benötigen so viel Strom wie eine 40-Watt-Glühbirne mit einer Stunde Brenndauer.

„Big Green”

Im Mai 2007 kündigte IBM das Projekt „Big Green“ an. IBM investiert seit dieser Ankündigung eine Milliarde Dollar pro Jahr in das Projekt zur Verbesserung der „green“ Technologien und Services und arbeitet an einer Roadmap, um die eingetretene IT-Energiekrise für Rechenzentren zu bewältigen. Dazu hat IBM ein Team aus mehr als 850 Energie-Spezialisten aufgebaut.

Der Mehrwert für IT-Betriebe ergibt sich oft aus der Tatsache, dass Energiekosten für ein typisches Rechenzentrum halbiert werden können. Das entspricht im Vergleich einer Emmissionsreduzierung, die ca. 1.300 Autos erzeugen. IBM bietet dazu neben der Hardware und Software eine Vielzahl entsprechender Services für Rechenzentrumsbetriebe an. Teil dieser Services beinhalten Energie-Effizienz-Analysen und/oder „Energy-Self-Assessments“.

Die beispielhaften Aktivitäten der IBM im Rahmen des Projekts „Big Green“ und die damit verbundenen langfristigen Verpflichtungen führten dazu, dass IBM im Februar 2008 als die „Top Green IT Company“ des Jahres 2008 sowohl von der IDG (International Data Group) als auch von der Computerworld gewählt und ausgezeichnet wurde.

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