Internet der Dinge 22 Milliarden webfähige Geräte bis 2020

Redakteur: Franz Graser

Das Marktforschungsunternehmen IMS Research hat vorausgesagt, dass es bis 2020 mehr als 22 Milliarden web-fähige Geräte geben wird. Die von ihnen generierte Datenmenge verlangt nach leistungsfähigen Infrastrukturen und intelligenten Lösungen. Auch die Deutsche Telekom hat sich das Internet der Dinge seit einiger Zeit auf die Fahnen geschrieben (Video).

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Das Internet der Dinge wächst rasant: Laut IMS Research wird es 2020 mehr als 22 Millarden Web-fähige Geräte auf der Welt geben
Das Internet der Dinge wächst rasant: Laut IMS Research wird es 2020 mehr als 22 Millarden Web-fähige Geräte auf der Welt geben
(IBM)

Wenn die Prognose des britischen Marktforschungsinstituts eintrifft, dann werden im Jahr 2020 pro Tag mehr als 2,5 Trillionen Byte an Daten generiert. Das erfordert Infrastrukturlösungen, die mehr Nachrichten verarbeiten können, als es heute möglich ist – und vor allem schneller.

Der IT-Riese IBM hat auf seiner Konferenz Impact 2013 in Las Vegas eine Big-Data-Infrastruktur vorgestellt, die auf der MQTT-Technik (Message Queuing Telemetry Transport) beruht. Dieses Protokoll für die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) und mobilen Umgebungen wurde vor kurzem dem Standardisierungsgremium OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards) vorgelegt. MQTT ist speziell auf die Kommunikation von Geräten mit geringer Bandbreite ausgelegt. Der darauf aufbauende Infrastrukturserver von IBM namens MessageSight ist in der Lage, 13 Millionen Nachrichten pro Sekunde zu verarbeiten.

Auch die Deutsche Telekom hat sich die Entwicklung von Lösungen für das Internet der Dinge auf die Fahnen geschrieben. Mit dem Entwicklerportal Developer Garden will der Kommunikationskonzern Entwicklern die Möglichkeit geben, mit Hilfe von bereitgestellten Programmierschnittstellen (APIs), Programmierrichtlinien und Entwicklerkits Anwendungen für das Internet der Dinge zu erstellen.

„Wir wollen unsere M2M-Entwicklergemeinde nach und nach zur zentralen Anlaufstelle für Entwickler von M2M-Services weltweit ausbauen“, erklärte Rainer Deutschmann, der die Kerngeschäftsprodukte in der Digital Business Unit der Telekom verantwortet, im vergangenen Jahr.

Video: Developer Garden der Deutsche Telekom als Ideenschmiede für das Internet der Dinge

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