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Datensicherungsklassiker 3-2-1-Regel sorgt für sichere Daten

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Der Storage-Distributor Incom weist mit der 3-2-1-Regel auf einen Klassiker der Datensicherungsverfahren hin. Dieser Ansatz sorgt auch heute noch für belastbare Storage-Konzepte.

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Die 3-2-1-Regel sorgt für sichere Datenspeicherung.
Die 3-2-1-Regel sorgt für sichere Datenspeicherung.
(Bild: Incom)

Ein einzelnes Speichersystem kann prinzipbedingt keine absolute Datensicherheit gewährleisten. Erst in der Kombination verschiedener Speichertechnologien und -systeme lassen sich die individuellen Schwächen einzelner Lösungen weitestgehend eliminieren. So ist zum Beispiel die Verbindung von RAID- und Backup-Systemen mit einem revisionssicheren Langzeitarchiv ein gängiger Ansatz, um ein grundlegendes Storage-Konzept zu realisieren.

Goldene Regel

Die sogenannte für eine sichere Datenhaltung geht auf den US-Fotografen Peter Krogh zurück. Nach einem Datenverlust entwickelte er das Prinzip, seine Daten stets in mindestens drei Kopien auf mindestens zwei verschiedenen Speichertechnologien abzulegen und eine Kopie immer außer Haus aufzubewahren. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Daten bei Ausfall eines Geräts bestmöglich geschützt sind. Mit jeder zusätzlichen Kopie verringert sich das Risiko eines Datenverlusts, da der gleichzeitige Ausfall oder Defekt aller Speicher immer unwahrscheinlicher wird.

Die Mischung macht’s

Dieser simpel anmutende Ansatz behält auch heute noch Gültigkeit: RAID-Verbünde und Backup-Lösungen bieten immer noch grundlegende Datensicherheit und verkraften in der Regel auch den Ausfall einzelner Laufwerke oder Systeme ohne Datenverluste. Ein externes Backup ist als Ergänzung grundsätzlich zu empfehlen, da es vor Katastrophenfällen am Hauptsitz eines Unternehmens sicher ist und im Ernstfall eine schnelle Wiederherstellung ermöglicht.

Abhilfe bei der aufwendigen Verwaltung solcher Architekturen schafft zum Beispiel eine Storage-Management-Software, die Daten zwischen den Speichersystemen und -orten automatisiert abgleicht. Weitere Zeit spart der Einsatz von Langzeitarchiven als Sekundärspeicher. Sie fassen Daten, die zwar vorgehalten, aber nicht mehr verändert werden müssen. Dies entlastet das zur Verfügung stehende Backup-Fenster und schont den oft teuren Primärspeicher.

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