HGST, eine WD-Company, fühlt sich gut aufgestellt für die kommenden Jahre

5 Prognosen, wie Speichertechnik das Rechenzentrum schon 2014 verändert

| Autor / Redakteur: Mike Cordano, President bei HGST / Rainer Graefen

Diese Festplatte ist mit Helium betankt und deshalb gegen Umwelteinflüsse geschützt. Für Rechenzentren ist das ein Vorteil, da sie nun mit ungefilterter Frischluft kühlen können.
Diese Festplatte ist mit Helium betankt und deshalb gegen Umwelteinflüsse geschützt. Für Rechenzentren ist das ein Vorteil, da sie nun mit ungefilterter Frischluft kühlen können. (Foto: HGST)

Die Volumendichte von Festplatten erhöht sich durch die Befüllung mit Helium bei geringerer Leistungsaufnahme. Wichtiger für die Energieeffizienz könnte allerdings sein, dass solche Harddisks unempfindlich gegen Frischluft sind. Manche der Cordano-Prognosen sollte man jedoch mit Vorsicht genießen.

Um die rasante Entwicklung im Bereich Mobile, Cloud Computing, Social Media und Data Analytics zu ermöglichen und voranzutreiben, hat sich die Weiterentwicklung von Lösungen zur Speicherung von Daten in Unternehmens- und Cloud-Rechenzentren in den letzten zehn Jahren stark beschleunigt.

Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Unternehmen die Vorteile der sogenannten „3. Plattform“ für mehr Anwendungen und Datensätze nutzen möchten, verspricht das Jahr 2014, dass noch bessere und schnellere Datenspeicherlösungen, Technologien und Architekturen auf den Markt kommen werden.

Obacht, das Datenwachstum übersteigt die Speicherkapazität

Abseits des „Big Data“-Hypes wurden die Vorteile, die Data Analytics praktisch für alle Branchen und Geschäftsmodelle bietet, eingehend untersucht und beschrieben. Da das Datenaufkommen jährlich um mehr als 40 Prozent steigt, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, die Informationen abzufangen, mit denen sie wertvolle Markteinblicke gewinnen und ihre Rendite verbessern könnten.

Unabhängig davon, ob Unternehmen dabei auf neue Speicherlösungen in ihren privaten Rechenzentren zurückgreifen oder öffentliche Cloud-Dienste nutzen, schätzen Branchenexperten, dass die Unterversorgung mit Speicherkapazitäten wegen der Masse der Daten in den kommenden Jahren auf bis zu 60 Prozent ansteigen kann.

Das summiert sich zu einer gewaltigen Menge wertvoller Daten, die einfach verloren geht.

Im Mittelpunkt der Herausforderung stehen nicht nur die Kapazitätskosten, sondern auch die Kosten für den Unterhalt der Rechenzentren. Regulatorische Anforderungen und langfristige, zyklische Analysemuster lassen die Betriebskosten sehr schnell ansteigen, da die langfristige Datenspeicherung einige Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte umfasst.

Mit dem kalten Online-Archiv das Tape ablösen

Während dieser langen Zeitspanne muss sichergestellt werden, dass von Analyse-Anwendungen oder zu Compliance-Zwecken schnell auf Daten zugegriffen werden kann, wofür traditionelle Archivierungsmethoden ungeeignet sind.

Insgesamt lässt sich sagen, dass das hohe Innovationstempo von drei Faktoren beeinflusst wird:

Der erste Faktor bezieht sich auf Volumen, Geschwindigkeit, Werthaltigkeit und Langlebigkeit der Daten.

Unter den zweiten Faktor fallen die Gesamtkosten für die Bereitstellung und den Betrieb von Storage-Systemen im Rechenzentrum.

Der dritte Faktor beinhaltet die Administration von großen Datenvolumen und – was noch bedeutsamer ist – den Zugriff von multiplen Anwendungen auf die Daten über eine lange Zeitspanne.

Im kommenden Jahr empfiehlt es sich, folgende Innovationen im Auge zu behalten, mit denen sich diese Faktoren beeinflussen lassen:

1. Nicht klimatisierte Rechenzentren steigern mit Frischluft die Energieeffizienz

Schätzungen der Umweltorganisation Greenpeace zufolge gehen bereits 2 Prozent des weltweiten Energiebedarfs auf Rechenzentren zurück. Die Energiekosten machen einen erheblichen Teil der Gesamtbetriebskosten von Rechenzentren aus.

Unternehmen konzentrieren sich deshalb nicht allein auf stromsparende Hardware-Komponenten, sondern setzen auch auf den Bau von Rechenzentren, die mit einer Kühlung durch nicht klimatisierte Außenluft betrieben werden, anstatt hierfür traditionelle Kühlungs- und Filtersysteme zu nutzen.

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