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Brocade DCX-4S-Backbone unterstützt logische SAN-Fabrics und 198 FC-Ports Abgespeckter DCX-Backbone für mittelgroße Netze und Edge-Einsatz

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Nico Litzel

Brocade hat eine Einstiegsversion des DCX-Backbone vorgestellt. Die Switching-Plattform DCX-4S-Backbone besitzt nur halb soviele Blade-Einschübe wie der große Bruder, ist dafür aber günstiger. Das System mit maximal 198 Ports ist gleichermaßen für Core und Edge geeignet und soll die Konsolidierung von Servern und SANs im Rechenzentrum vorantreiben.

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Mit passenden Blades unterstützt der DCX-4S auch Converged Enhanced Ethernet und FCoE.
Mit passenden Blades unterstützt der DCX-4S auch Converged Enhanced Ethernet und FCoE.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem jetzt vorgestellten DCX-4S-Backbone hat Brocade eine abgespeckte Variante des DCX-Backbone vorgestellt. Beide Systeme bieten identische Funktionen, der DCX-4S ist jedoch kleiner dimensioniert und eignet sich für mittelgroße Unternehmensnetze mit vergleichsweise geringer Portdichte und einem niedrigen Datendurchsatz. In sehr großen Speichernetzen fungiert der DCX-4S zudem als Netzwerk-Edge.

Über vier Blade-Einschübe kann der DCX-4S mit insgesamt 198 Fibre-Channel-Ports ausgestattet werden. Diese bieten den vollen Durchsatz von acht Gigabit pro Sekunde.

Der Brocade DCX-4S läuft mit der aktuellen Version 6.2 des Brocade Fabric OS (FOS). Die Software unterstützt Virtual Fabrics und ermöglicht so die logische Partitionierung physischer SANs in logische Fabrics.

Optional unterstützt das Brocade-System auch die Verschlüsselung von Daten auf Festplatten und Bandspeichern (Data at Rest). Hierfür können Anwender beispielsweise den HP Storageworks Secure Key Manager von Hewlett-Packard einsetzen.

Der DCX-4S ist für konvergente Netzwerke ausgelegt und lässt sich mit verschiedenen Blades umrüsten. Die von Brocade implementierte Multiprotokoll-Architektur unterstützt Converged Enhanced Ethernet (CEE) und Fibre Channel over Ethernet (FCoE).

Der DCX-4S ist ab sofort vefügbar und kann über Brocade, Hewlett-Packard oder Sun Microsystems bezogen werden. Preise nennen die Anbieter auf Nachfrage.

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