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Abmahnung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Eine Abmahnung rügt ein bestimmtes Verhalten und zielt darauf ab, dieses sofort und künftig zu unterbinden. Es gibt unterschiedliche Ausprägungen der Abmahnung im Wettbewerbsrecht,

Eine Abmahnung rügt ein bestimmtes Verhalten und zielt darauf ab, dieses sofort und künftig zu unterbinden. Es gibt unterschiedliche Ausprägungen der Abmahnung im Wettbewerbsrecht, Schuldrecht, Arbeitsrecht, Verwaltungsrecht und weiteren Rechtsgebieten. Für Reseller als Arbeitgeber besonders relevant ist die arbeitsrechtliche Abmahnung. Für den Weiterverkauf besonders wichtig ist die wettbewerbsrechtliche Abmahnung. Die wettbewerbsrechtliche Abmahnung umfasst eine Unterlassungserklärung wegen einer vermeintlichen Verletzung von Recht und Gesetz und die Drohung mit einer Vertragsstrafe bei Zuwiderhandlung. Ausgesprochen wird sie regulär von Wettbewerbern oder Verbraucherschützern. Die Abmahnung ist ein Mittel zur außergerichtlichen Streitbeilegung. Allerdings existiert auch Abmahnmissbrauch. Gibt der Abgemahnte beziehungsweise Gegner keine Unterlassungserklärung ab, kann Klage vor Gericht eingereicht werden. Eine arbeitsrechtliche Abmahnung weist den Arbeitnehmer darauf hin, dass er ein angebliches Fehlverhalten künftig vermeiden soll. Die arbeitsrechtliche Abmahnung ist meist Voraussetzung für eine mögliche Kündigung wegen nicht akzeptablen Verhaltens.

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