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Zwischenbilanz bei Western Digital und Seagate Abschreibungen und Übernahmen schmälern Seagates Gewinn

| Redakteur: Nico Litzel

Die Festplattenhersteller Seagate und Western Digital haben ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal des Fiskaljahres 2009 veröffentlicht.

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Seagate und Western Digital haben Zahlen für das erste Quartal des Fiskaljahrs veröffentlicht.
Seagate und Western Digital haben Zahlen für das erste Quartal des Fiskaljahrs veröffentlicht.
( Archiv: Vogel Business Media )

Seagate hat im ersten Quartal des Fiskaljahres 2009 rund 48 Millionen Festplatten ausgeliefert, fünf Millionen mehr als im vorangegangenen Quartal. Zwar ist der Umsatz im Quartalsvergleich von 2,9 auf 3,03 Milliarden US-Dollar gestiegen, allerdings ist der Nettogewinn deutlich von 160 auf 60 Millionen US-Dollar geschrumpft. Als Gründe für diesen Rückgang nennt das Unternehmen unter anderem aufgekaufte immaterielle Werte (20 Millionen US-Dollar), weitere Kosten, die im Zusammenhang mit Übernahmen entstanden sind, sowie Kosten in Höhe von 51 Millionen US-Dollar für Restrukturierungen.

Ausblick

Für das zweite Geschäftsquartal rechnet Seagate mit einem Umsatz zwischen 2,85 und 3,05 Milliarden US-Dollar und einem weiteren Rückgang des Nettogewinns auf etwa 34 Millionen US-Dollar aufgrund weiterer Abschreibungen und Restrukturierungskosten.

Mitbewerber Western Digital (WD) hat ebenfalls seine Quartalszahlen veröffentlicht. Das Unternehmen hat 39,4 Millionen Festplatten abgesetzt und weist einen Umsatz in Höhe von 2,1 Milliarden US-Dollar aus. Das entspricht einem Plus von 19 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Den Reingewinn beziffert der Festplattenhersteller auf 211 Millionen US-Dollar – ein Zuwachs von 206 Prozent im Jahresvergleich. Damit seien, so das Unternehmen „die Erwartungen der Wall Street deutlich übertroffen worden“.

Besonders positiv hat sich der Absatz von Notebook-Festplatten und sogenannten Branded-Produkten (WD My Passport) im 2,5-Zoll-Format entwickelt: 14,6 Millionen Geräte dieses Typs hat das Unternehmen ausgeliefert. Das entspricht einem Zuwachs von 25 Prozent. Rückläufig ist hingegen das Geschäft mit 3,5-Zoll-Festplatten für den Consumer-Electronics-Bereich, etwa für Videorekorder: In den vergangenen drei Monaten hat WD 3,9 Millionen Disks abgesetzt – fünf Prozent weniger im Jahresvergleich.

(ID:2017407)