Suchen

Sicher in die Wolke Acht Tipps zu Cloud Storage

Autor / Redakteur: Alexander Wallner / Nico Litzel

Cloud Storage hat viele Vorteile: Flexible Skalierbarkeit, Abrechnung nach Bedarf und berechenbare Kostenstrukturen bei verbessertem Datenzugriff. Aus kaufmännischer Sicht hat die Wolke den Nutzen, dass Unternehmen Kapitalaufwendungen durch betriebliche Aufwendungen ersetzen und mehr Produktivität und Innovationsleistung bei geringeren Kosten erzielen können. Doch bei all den Vorteilen, die Cloud Computing und Cloud Storage bieten, kommen noch immer Zweifel auf.

Firmen zum Thema

Alexander Wallner, Area Vice President Germany, NetApp
Alexander Wallner, Area Vice President Germany, NetApp
( Archiv: Vogel Business Media )

Etwa wenn es um die Sicherheit geht: Wie geht der Cloud Provider mit dem Thema Datenschutz um? Werden die Daten ausreichend vor unberechtigten Zugriffen von außen oder durch andere Nutzer der Cloud geschützt? Und wie steht es mit der Datenmobilität? Folgende acht Tipps erleichtern etwas die Entscheidung bei Cloud Storage:

1. Ermitteln Sie den für Sie geeigneten Cloud-Typ

Die erste Entscheidung, die Unternehmen treffen müssen, betrifft die Eingrenzung des Cloud-Service. Was wird bereitgestellt? Was wird gemanagt? Welche physikalischen Grenzen für den Service gibt es in Bezug auf Server, Netzwerk, Speicher, Betriebssystem, Applikationen und Datensicherheit? Sollen die Daten in einer privaten, also internen, oder öffentlichen, also externen, Cloud verwaltet werden? Je nachdem, ob externe oder interne Cloud Services gewählt werden, unterscheiden sich nämlich auch die Herausforderungen. Bei externen Clouds etwa ist es wichtig, dass der Service Provider die Daten, die Kommunikationsdienste und Applikationsumgebungen seiner Kunden sicher voneinander trennt. Das heißt, die einzelnen Kunden dürfen nicht in der Lage sein, die Daten der anderen Unternehmen einzusehen oder gar zu verändern. Bei der Einrichtung interner Cloud Services kommt es darauf an, dass eine sichere Trennung der Daten nach einzelnen Geschäftsanforderungen und -bereichen möglich ist und dass Compliance-Anforderungen erfüllt werden.

2. Erfolg basiert auf Vertrauen – „Augen auf“ bei der Wahl des Partners

Für Unternehmen, die ihre Daten outsourcen wollen, ist Cloud Storage eine kosteneffiziente Alternative zur komplexen In-House-Storage-Provisionierung. Die Auslagerung der Daten in die Wolke reduziert die Storage-Management-Aufgaben für Unternehmen, da sie nun beispielsweise nicht mehr für Verwaltung der RAID-Level, Migration der Daten zwischen Storage Tiers, Wartung von Laufwerken und die Durchführung von Replikation, Snapshots und Backups zuständig sind. All das übernimmt der Cloud Storage Provider. Und daher gilt: „Augen auf“ bei der Wahl des richtigen Partners. Denn nur wer seinem Provider vertraut, wird langfristig eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung mit ihm haben.

Weiter mit: 3. Versteckte Kosten berücksichtigen

(ID:2047028)