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Datensicherungsstrategien für mobile Anwender Acronis gibt sieben Backup-Tipps für Firmen-Notebooks

| Redakteur: Nico Litzel

Backup-Spezialist Acronis empfiehlt Unternehmen jeder Größenordnung, Notebooks in ihre Datensicherungsstrategie zu integrieren. Was dabei zu beachten ist, hat der Hersteller in sieben Punkten zusammengefasst.

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Wenn ein Notebook verloren oder gestohlen wird, kann das teuer werden. Eine sinvoll geplante, regelmäßige Datensicherung schützt.
Wenn ein Notebook verloren oder gestohlen wird, kann das teuer werden. Eine sinvoll geplante, regelmäßige Datensicherung schützt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Laut einer Erhebung des Ponemon-Instituts entsteht Unternehmen durch den Verlust eines Notebooks samt Daten ein durchschnittlicher Schaden in Höhe von 50.000 US-Dollar. Diese Summe setzt sich aus den Kosten für die Wiederbeschaffung der Hardware und der Daten zusammen, aber auch Produktivitätsausfälle von Mitarbeitern und Strafen, die ein Verstoß gegen Datenschutz- und Compliance-Richtlinien nach sich ziehen kann, fließen in die Kalkulation ein.

Acronis weist darauf hin, dass sich Unternehmen mit einer regelmäßigen Datensicherung und der Einbindung mobiler Geräte in Notfallpläne schützen können.

  • Tipp 1: Unternehmen sollten in einem ersten Schritt eine zeitgesteuerte und automatisierte Datensicherung für Notebooks einrichten. So wird vermieden, dass Anwender unterwegs vergessen, ein Backup manuell anzustoßen.
  • Tipp 2: In regelmäßigen Abständen sollte von Notebooks ein Image gezogen werden. So werden komplette Festplatten oder Partitionen gesichert, die das Betriebssystem, installierte Programme, Einstellungen und persönliche Dokumente enthalten.
  • Tipp 3: Inkrementelle und differenzielle Backups erlauben eine zeit- und ressourcenschonende Sicherung neuer oder modifizierter Daten in kurzen Abständen, beispielsweise täglich.
  • Tipp 4: Für Daten, auf die nur selten zugegriffen wird, sind längere Backup-Intervalle im Abstand von vier oder mehr Wochen sinnvoll.
  • Tipp 5: Als Speicherort für Notebook-Backups sind zentrale Server im Unternehmen ratsam, da es so möglich ist, von jedem Ort mit Internetanbindung aus die Backup-Daten zu übermitteln.
  • Tipp 6: Die Sicherungsstrategie sollte auch auf virtuelle Umgebungen übertragbar sein und gängige Virtualisierungsplattformen unterstützen.
  • Tipp 7: Die eingesetzte Backup-Software sollte im Falle eines Hardware-Defektes oder eines kompletten Verlustes des Rechners eine Hardware-unabhängige Wiederherstellung unterstützen.

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