Monitoring- und Backup-Aufwand könnten reduziert werden

Actifio setzt bei Kopien auf stromsparende Flash-Speicherung

| Autor / Redakteur: Isabelle Hübler / Rainer Graefen

Actifio rät zur Kombination von Flash mit der Virtualisierung von Datenkopien
Actifio rät zur Kombination von Flash mit der Virtualisierung von Datenkopien (Actifio)

Noch immer ist Flash-Kapazität teurer als die gleiche Kapazität auf Festplatten. Trotzdem glaubt Virtualisierungs-Anbieter Actifio, dass der flächendeckende Einsatz von Flash in Speicherumgebungen nur eine Frage der Zeit ist.

Nach wie vor setzen viele Unternehmen auf konventionelle Speicherhardware – zu hohe Anschaffungskosten verhinderten bislang den Durchbruch von Flash im Unternehmenseinsatz. Virtualisierungsexperte Actifio ist jedoch der Ansicht, dass sich dies mit der Weiterentwicklung von Datenvirtualisierung ändern könne. Die Kombination von Flash mit der Virtualisierung von Datenkopien könne die Wende bringen.

Performanceschub durch Virtualisierung

Durch die Beseitigung redundanter Datenkopien mithilfe von Virtualisierung sei weniger Flash-Speichervolumen nötig. So könne Flash für Unternehmen interessant werden, da die Speichertechnologie mit niedrigeren Betriebskosten und einfacherem Performance-Management aufwarte.

„Gerade beim immer wichtiger werdenden Energieverbrauch ist Flash unschlagbar“, sagt Ann Thueland, Director Marketing EMEA bei Actifio. Laut Industrieverband SNIA ist Flash gegenüber HDD um das 40fache effizienter pro gespeichertem Gigabyte und sogar um das 600fache pro IOPS.

Wechsel mit Hürden

Noch sind reine Flash-Speicherumgebungen aber Zukunftsmusik. Viele Firmen stehen nach der Speicherkonsolidierung durch Virtualisierung vor der Frage, ob sie weiterhin auf konventionelle Speicherumgebungen setzen oder auf Flash umsteigen.

Ein Mischbetrieb aus Flash und HDD erschwert das Daten-, Storage- und Performancemanagement – ein Grund mehr, den Schritt hin zu Flash zu scheuen. Bei Actifio ist man dennoch zuversichtlich, dass Flash die Zukunft gehört.

„Große sperrige Speichersysteme mit riesigem Backup-Aufwand werden in den nächsten Jahren immer häufiger durch schlanke Flash-Speicherumgebungen in Kombination mit Virtualisierung ersetzt werden“, ist sich Ann Thueland sicher.

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