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Storage-as-a-Service Amazon bietet Simple Storage Service in Europa an

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Amazon Web Services (AWS) vermietet ab sofort Online-Speicher in europäischen Rechenzentren. So sollen auch Anwender in der alten Welt in den Genuss kurzer Latenzzeiten kommen. Der Preis für den Simple Storage Service (S3) liegt hierzulande etwas über denen des US-Angebots. Auf lokalisierte Angebote müssen Anwender noch ein wenig warten.

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Amazon Web Services bietet den Simple Storage Service (S3) jetzt auch in Europa an.
Amazon Web Services bietet den Simple Storage Service (S3) jetzt auch in Europa an.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit S3 stellt der Online-Händler Amazon Entwicklern und Anwendern einen skalierbaren Speicher bereit. Abgerechnet wird dabei nur, was auch tatsächlich genutzt wird. Derzeit verlangt der Anbieter in Europa 18 US-Cent monatlich pro gespeichertem Gigabyte. Für ein übertragenes Gigabyte werden nochmals zwischen 10 und 18 US-Cent fällig. Hinzu kommen volumenabhängige Kosten für Requests.

Bereits seit März 2006 vermietet Amazon Ressourcen in US-Rechenzentren an Fremdkunden. Diese können dann auf die gleiche Infrastruktur wie der Onlinehändler zugreifen. Bisher haben sich 290.000 Entwickler für den Dienst registriert.

Auch wenn die Lösung noch nicht komplett an den hiesigen Markt angepasst ist, freue man sich, europäischen Geschäftskunden und Entwicklern S3 anbieten zu können, sagt Adam Selipsky, Vice President of Product Management and Developer Relations bei AWS. In Zukunft soll der Dienst auch in hiesigen Sprachen angeboten werden. Zudem plane man, auch den Euro als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

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