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Mac Pro mit vielen überraschenden Details Apple hat wieder etwas für die Profis

Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Nico Litzel

Der neue Mac Pro kommt. Einmaliges Design, Power pur, dazu ein ganz neues Erweiterungs-Konzept. Noch hat keiner den schwarzen Super-Computer live erlebt, doch bei Apple in München konnten wir schon einige Insider-Details erfahren.

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Schwarz, rund und nur ein Achtel so groß wie der Vorgänger. Beim Design lässt Apple nur wenig aus.
Schwarz, rund und nur ein Achtel so groß wie der Vorgänger. Beim Design lässt Apple nur wenig aus.
(Bild: Apple)

Lange hat man auf ihn gewartet, einige hatten ihn bereits abgeschrieben. Aber jetzt steht fest: Apple wird weiterhin Macs für professionelle Anwender bauen, denn der neue Mac Pro kommt gegen Ende dieses Jahres.

Während der WWDC (World Wide Developer Konferenz) von Apple in San Francisco hat Apples langjähriger Marketing-Chef Phil Schiller im Juni den neuen Mac Pro im komplett neuen Design vorgestellt. Der Rechner sieht aus wie ein schwarzer Zylinder, ist oben offen und sein Volumen beträgt nur ein Achtel des Vorgängers.

Das neue Design dreht sich vor allem um die Kühlung des Rechners. Um einen dreieckigen Kühlkörper, der die Wärme mit einem Lüfter wie durch einen Schornstein nach oben ableitet, sind das Mainboard und zwei Grafikkarten gruppiert.

Unibody-Gehäuse

Das Gehäuse wird durch Tiefpressen oder „Impact Extrusion“ hergestellt, ähnlich wie Aluminium-Trinkflaschen: Ein Aluminiumblock wird in eine Form gelegt und von einem Zylinder so gepresst, dass er sich nur nach oben hin verformen kann. Dadurch entsteht ein Gehäuse, das nur aus einem Stück Aluminium besteht, in das noch ein Ausschnitt für die Schnittstellen geschnitten wird. Assembliert wird der neue Mac Pro in den USA.

Wie die neuesten iMacs und MacBooks, so ist auch der neue Mac Pro intern nicht mehr so universell erweiterbar wie der Vorgänger, bei allen eine Folge des superkompakten Designs. Vor wenigen Jahren noch waren viele PCI-Steckplätze, zusätzliche Grafik-, Audio- und Video-Steckkarten für professionelle Anwender der Stand der Technik. Ab dem neuen Mac Pro werden diese nun extern angeschlossen.

Weder Festplatten noch SSD-Laufwerke

Im Gehäuse des Mac Pro finden sich weder Festplatten noch SSD-Laufwerke mit SATA-III-Anschluss. Stattdessen werden PCIe-Speicher mit einem Durchsatz bis 1.250 Megabyte pro Sekunde verwendet. Auch im neuen MacBook Air vom Juni 2012 sind diese Speicher verbaut. Bei den internen Grafikkarten handelt es sich um zwei AMD FirePro, die über einen 384 Bit breitem Speicherbus, einer Gesamtleistung von sieben Teraflops und bis sechs Gigabyte Bildspeicher verfügen. Ins WLAN kommt man mit 802.11ac.

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