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MacBook Air unterstützt Flash-Speichertechnik Apple liefert Subnotebook alternativ mit 64-Gigabyte-SSD statt Festplatte

| Redakteur: Martin Hensel

Auf der MacWorld Expo 2008 in San Francisco präsentierte Apple-Chef Steve Job mit dem MacBook Air ein neues Subnotebook. Das an der Vorderseite nur vier Millimeter dicke Gerät arbeitet standardmäßig mit einer 1,8-Zoll-Festplatte. Optional, und gegen einen üppigen Aufpreis, ist das MacBook Air auch mit einer 64-Gigabyte-Solid-State-Disk erhältlich.

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Apple bietet das MacBook Air optional mit einer 64-Gigabyte-SSD als Speichermedium an.
Apple bietet das MacBook Air optional mit einer 64-Gigabyte-SSD als Speichermedium an.
( Archiv: Vogel Business Media )

Apples jüngster Spross im Subnotebook-Segment ist das MacBook Air, das Ende Januar in den Handel kommen soll. Es sticht zunächst durch sein extrem flaches Gehäuse ins Auge, das an der Vorderseite gerade einmal vier Millimeter und an der Rückseite 19 Millimeter dick ist. Es beherbergt ein 13,3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten.

Möglich werden diese Maße durch den Verzicht auf jegliche platzraubende Ausstattung, wie beispielsweise ein optisches Laufwerk. In der Grundausstattung setzt das MacBook Air auf eine 1,8-Zoll-Festplatte mit 80 Gigabyte Kapazität, die mit 4.200 Umdrehungen pro Minute arbeitet und auch im mobilen Mediaplayer iPod zum Einsatz kommt. Alternativ kann das Subnotebook auch mit einer Solid-State-Disk (SSD) geordert werden, die 64 Gigabyte Speicherplatz bietet.

Teure Speichertechnik

Die moderne Technik lässt sich Apple allerdings teuer bezahlen: Das Grundmodell ist mit einem Intel-Core-2-Duo-Prozessor mit 1,6 Gigahertz Taktfrequenz und zwei Gigabyte DDR2-Hauptspeicher ausgestattet und kostet rund 1.700 Euro. Dagegen schlägt die Ausstattungsvariante mit SSD und einem geringfügig schnelleren Prozessor (1,8 Gigahertz) mit satten 2.868 Euro zu Buche.

Den Nachteil des fehlenden optischen Laufwerks will Apple auf zwei Arten kompensieren: So bietet das Betriebssystem MacOS X Leopard nach einem Update die Funktion „Remote Disc“. Sie ermöglicht den Zugriff auf gemountete CDs und DVDs, die auf anderen Rechnern in einem Netzwerk zugänglich sind. Alternativ kann ein USB-Superdrive angeschlossen werden. Dabei handelt es sich um einen Dual-Layer-DVD-Brenner, der mit achtfacher Geschwindigkeit arbeitet – und für 99 Euro separat erworben werden muss.

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