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Festplatte funkt per 802.11n und sichert Daten automatisch Apples Time Capsule kombiniert Wi-Fi-Access und Backup

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel

Mit der „Time Capsule“ verbindet Apple Backuplösung und WLAN-Accesspoint nach IEEE 802.11n. Das Gerät lässt sich in die Backup-Software „Time Machine“ des Betriebssystems Mac OS X Leopard einbinden und von mehreren Rechnern ansteuern. Anwender können so die Daten verschiedener Zeitpunkte wiederherstellen.

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Drahtloses Backup: In der Time Capsule kombiniert Apple Router, Ethernet-Switch und WLAN mit einer Festplatte.
Drahtloses Backup: In der Time Capsule kombiniert Apple Router, Ethernet-Switch und WLAN mit einer Festplatte.
( Archiv: Vogel Business Media )

Apple-CEO Steve Jobs bringt den Nutzen des jetzt vorgestellten Gadgets auf den Punkt: „Bring die Time Capsule nach Hause, stöpsle sie an, klicke ein paar Buttons auf deinen Macs und voilà – die Daten aller Macs im Haus werden von nun an automatisch gesichert, stündlich, jeden Tag.“

Damit das Ganze auch drahtlos funktioniert, hat Apple der seiner Festplatte fürs Netzwerk einen entsprechenden Access Point spendiert. Die AirPort-Extreme-Basisstation funkt nach der noch nicht endgültig standardisierten IEEE-WPA-2, WPA oder WEP. Zusätzlichen Schutz bietet eine eingebaute NAT-Firewall (Network Address Translation).

Kabelkontakt über Gigabit-LAN-Ports und USB

Das System verfügt über vier Gigabit-LAN-Ports: Drei der Ethernet-Anschlüsse können im lokalen Netz genutzt werden, ein weiterer sorgt für die Verbindung zum WAN respektive Internet. Zudem können Anwender per USB 2.0 auf das Gerät zugreifen.

Der Hersteller bietet seine Backup-Lösung ab Februar an. Kunden haben die Wahl: Für 300 Euro gibt es die Time Capsule mit einer Kapazität von 500 Gigabyte, 500 Euro werden für die Version mit einem Terabyte Speicher fällig.

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