Online-Umfrage zum Schwerpunkt Software Defined Storage - Michael Letschin, Teil 7

Applikationen sollen mittels SDS ihren Speicherbedarf selbst decken können

| Redakteur: Rainer Graefen

Müsste man nicht, noch vor SDS, ein einheitliches Datencontainer-Konzept umsetzen?

Michael Letschin: Datencontainer erlauben Multi-Tenancy und könnten SDS tatsächlich verbessern, jedoch ist SDS im Kern des Workloads bereits jetzt verfügbar.

Kann man SDS auch ohne Software Defined Networking und Software Defined Computing betreiben?

Michael Letschin: Ja, wobei das gesamte Ecosystem in allen Gebieten Fortschritte macht. Traditionelle Applikationen benötigen Speicher und SDS kann diesen genauso bereitstellen wie virtualisierte Stacks eines Software definierten Datacenters.

Welchen Einfluss haben Vmware NSX und OpenStack auf SDS?

Michael Letschin: Openstack könnte potentiell einen Einfluss auf die Entwicklung von SDS haben. Mit einem höheren Bedarf an Objektspeicher könnten Openstack-Protokolle weitere Fortschritte von SDS benötigen. SDN und Nicira oder NSX haben jedoch keinen direkten Einfluss auf SDS.

Kann SDS auch Cloud-Storage mit einbeziehen?

Michael Letschin: Als Tiered Storage oder für die Archivierung könnte Cloud-Storage eine SDS-Strategie verbessern und eine Schlüsselkomponente werden.

Warum sollte ausgerechnet SDS die Evolution von Storage-Services sein?

Michael Letschin: Storage als Ganzes stagnierte im letzten Jahrzehnt während sich Computing von einem Mainframe-System zu individuellen Servern bis hin zu einer voll automatisierten virtuellen Serverlösung entwickelt hat.

Diese Entwicklung hat zu erstaunlichen Fortschritten geführt, mit denen Speicher Schritt halten muss. Neue Applikationen brauchen die Möglichkeit ihren Speicherbedarf selbst zu bestimmen. Dies ist ein logischer Schritt um den Speicher der Zukunft zu gestalten und dies kann nun mit SDS geschehen.

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