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Interview mit Guido Klenner von HP Archivierung befindet sich im Wandel

Redakteur: Philipp Ilsemann

Guido Klenner von HP erklärt auf den STORAGE & ARCHIVIERUNG Partner Solution Days und IT-Entscheider Kongressen, auf welche Veränderungen sich Kunden und Händler im Bereich der Archivierung einstellen müssen.

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Guido Klenner, Senior Business Manager Online Storage, HP Storageworks Division Germany
Guido Klenner, Senior Business Manager Online Storage, HP Storageworks Division Germany
( Archiv: Vogel Business Media )

Ihr Vortrag trägt den Titel „Die Archivierungs-Infrastruktur im Wandel” – welche Veränderungen beobachten Sie?

Klenner: Der Markt bewegt sich weg von proprietären Lösungen hin zu offenen Strukturen. Der Hintergrund: In den vergangenen Jahren haben wir ein explosives Datenwachstum erlebt. Ein Großteil dieser Daten muss über einen langen Zeitraum archiviert werden. Dabei müssen Richtlinien und Gesetze eingehalten werden, die sich ständig ändern. Zudem ist die Nutzung der Archiv-Hardware durch Abschreibungen und Support begrenzt. Technische Neuerungen bringen außerdem Veränderungen mit sich, die sowohl die Archiv-Software als auch die Speichermedien betreffen. Der Anwender muss sich also auf ständige Migrationen einstellen und darauf achten, dass er den Hersteller im Zweifelsfall wechseln und eine Migration ohne große Barrieren durchführen kann.

Wie können Kunden und Partner von diesem Wandel profitieren?

Klenner: Der Vorteil einer offenen Infrastruktur liegt darin, dass bereits getätigte Investitionen im Speicherbereich geschützt sind, da der Kunde sie einfach weiterverwenden kann. Es wird nicht unterschieden, ob Festplatten sich im Archivbereich befinden oder nicht: Der Plattenspeicher steht im freien Wettbewerb, und so erhält der Kunde immer das optimale Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem muss der Kunde bei einem Anbieterwechsel keine Komplikationen fürchten: Ist ein Disk-Array-System abgeschrieben, kann er die Daten auf Systemebene auf ein neues System kopieren, zum Beispiel von einem HP-Speichersystem oder einem System eines Konkurrenten auf ein Enterprise Virtual Array. Durch die Entkopplung der WORM-Funktion vom Speichersystem kann dieses problemlos ausgetauscht werden. Es wird der Appliance nur mitgeteilt, wo das neue System liegt, und schon ist die Migration abgeschlossen. Der unter Umständen notwendige Umweg über Archiv- beziehungsweise DMS-Software entfällt. Durch diese Vorgehensweise reduziert sich der Zeitaufwand für ein Migrationsprojekt erheblich. Unsere Partner profitieren durch neue Verträge und können ihre Beraterfunktion ausbauen: Durch die offene Architektur spart der Kunde bei den Hardware-Kosten, dadurch bleibt mehr Budget für Software und Dienstleistungen. Dies führt bei den anfallenden Migrationsprojekten zu neuen Umsatzchancen im Bereich Dienstleistung. So kann er sich zu einem „Trusted Advisor” für den Endkunden weiterentwickeln.

Mit welchem Ziel nehmen Sie an der Veranstaltung teil?

Klenner: Wir möchten Partner über unsere Lösung informieren und die Vorteile offener Archivierungs-Infrastrukturen propagieren, da wir hier die Zukunft sehen. Sowohl unsere Kunden als auch Independent Software Vendors finden unsere Lösung sehr interessant, da die Kunden nicht auf einen speziellen Hersteller angewiesen sind, sondern jederzeit mit der offenen Infrastruktur wachsen können, was mit proprietären Lösungen nicht möglich ist.

Hier geht es zur Anmeldung für die STORAGE & ARCHIVIERUNG Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongresse 2009!

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