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Neue Benutzeroberfläche, inkrementelle Sicherungen und iPhone App Archiware aktualisiert Datenmanagementsoftware Presstore

| Redakteur: Nico Litzel

Archiware hat die jüngste Generation der Datenmanagementsoftware Presstore veröffentlicht. Presstore P4 setzt erstmals keine Vollsicherung mehr für einen Restore voraus, sondern arbeitet mit inkrementellen Backups, die sich automatisch vervollständigen. Darüber hinaus hat der Hersteller die Benutzeroberfläche überarbeitet: Ratgeber unterstützen jetzt auch technisch weniger versierte Anwender an wichtigen Stellen bei der Einrichtung und beim Betrieb.

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Dr. Marc M. Batschkus, zuständig für Marketing und Business Development bei Archiware
Dr. Marc M. Batschkus, zuständig für Marketing und Business Development bei Archiware
( Archiv: Vogel Business Media )

Presstore P4 verfolgt ein neues Konzept, das die Sicherung von großen Datenmengen deutlich erleichtern soll. „Progressive Backup erstellt Teilsicherungen, die sich automatisch vervollständigen“, erklärt Dr. Marc M. Batschkus, zuständig für Business Development und Marketing bei Archiware, im Gespräch mit Storage-Insider.de und ergänzt „die inkrementellen Backups können dabei von Anfang an wieder hergestellt werden.“ Dadurch stellten Backups großer Datenmengen kein Problem mehr dar. Zusätzlich kümmere sich Presstore Backup um die Rotation und die Pflege der Tapes in der Library, sodass das Aufsetzen und der Betrieb von Bandbibliotheken vereinfacht werden.

Neues Interface erleichtert Hobby-Administratoren die Arbeit

Archiware hat das Interface überarbeitet und um Ratgeber erweitert. „Die Ratgeber bieten jetzt an jeder wichtigen Stelle den Anwendern Hilfe und weisen beispielsweise darauf hin, wenn noch kein Laufwerk zugeordnet wurde“, erläutert Batschkus. „Die Idee dahinter ist, dass sich auch diejenigen Anwender zurechtfinden sollen, die vielleicht seit Jahren im Videoschnitt tätig sind und sich dann zusätzlich auch um Backups kümmern sollen.“ Von jedem Rechner aus kann man sich über den Browser an seinem Presstore-Server anmelden und diesen konfigurieren und verwalten. Verschiedene Nutzergruppen können dabei abgestuft einen Zugriff auf Backups und auf das Archiv erhalten.

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Zusätzlich bietet Archiware unter der Bezeichnung Presstore mobile eine App für das iPhone an, mit der sich der Presstore-Server auch von unterwegs aus überwachen lässt und mit der sich Anwender jederzeit einen Blick über laufende und geplante Jobs verschaffen können.

Volle Xsan-Unterstützung

Presstore P4 bietet ergänzend eine volle, versionsübergreifende Unterstützung für Apples Xsan – inklusive Migration. „Auch die Migration von großen Dateimengen stellt kein Problem dar“, verspricht Batschkus. „Wir greifen die Dateiänderungen direkt am Metadaten-Controller ab, sodass ein kompletter Scan, der bei einem großen Datenbestand alleine schon mehrere Minuten dauern könnte, nicht notwendig ist.“

Archiv-Bundle

Archiware hat im Zuge des neuen Releases die Preise neu gestaltet und die Lizenzen von einem halben Terabyte auf ein Terabyte pro Slot verdoppelt. Das kleinste Lizenzpaket kostet 550 Euro und das größte, die XXL-Lizenz mit einem unbegrenzten Speichervolumen, 5.400 Euro. Zudem möchte Archiware mit einem speziellen Archiv-Bundle für 2.800 Euro Unternehmen den Einstieg erleichtern. Dieses Paket besteht aus einer Archivlizenz, einer Lizenz für einen zusätzlichen Server sowie Lizenzen für zwei Tape Drives und 24 Slots für die Library. Weitere Informationen zu Presstore P4 sowie eine 30-tägige Testversion stellt Archiware im Web zur Verfügung.

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