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Neues Release veröffentlicht Arcserve bringt RHA auf den neuesten Stand

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Der Datenschutzspezialist Arcserve hat eine neue Version seiner Replication-and-High-Availability-Software (RHA) vorgestellt. Sie kombiniert Hochverfügbarkeit inklusive automatischem Failover mit Continuous Data Protection für Anwendungen und Systeme.

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Ein neues Release von Arcserve RHA ist verfügbar.
Ein neues Release von Arcserve RHA ist verfügbar.
(Bild: Arcserve)

Zu den Neuerungen in der aktuellen Version zählen die Unterstützung von Hochverfügbarkeit in Linux-Umgebungen sowie der Full-System-Support von Windows- und Linux-Workloads auf Azure. Zudem bringt das neue Release verbesserte Leistung, optimierte Bedienung und erweiterte Zertifikationen der Plattform mit.

Arcserve RHA nutzt einen Journal-basierten Prozess statt Backups auf Snapshot-Basis. Dadurch repliziert die Plattform permanent Daten auf Dateisystemebene. Komplette physikalische und virtuelle Systeme bleiben bei einem Failover mit Heartbeat-Netzverbindung verfügbar. RHA arbeitet Hardware-unabhängig und beseitigt die Notwendigkeit, eine Sammlung an spezifischen Replikations-Tools für Anwendungen und Systeme vorzuhalten.

Funktionen im Überblick

Mit Arcserve RHA können IT-Administratoren Replikas unkritischer Systeme verwalten und warten. Dazu zählen beispielsweise Windows-Systeme auf XenServer, VMware, Hyper-V, Amazon EC2 oder Microsoft Azure sowie Linux-Systeme auf VMware, Hyper-V, KVM, EC2 oder Azure. Hochverfügbarkeit von Anwendungen wird durch Echtzeitreplikation auf physikalische Server, VMware, Hyper-V, EC2 oder Azure gewährleistet.

Die Replikation von Anwendungsdaten lässt sich mittels Exchange, SQL, IIS, Sharepoint, Oracle, Hyper-V oder Kundenanwendungen verwalten. Arcserve RHA ermöglicht dabei das „Zurückspulen“ einer Applikation auf einen beliebigen Zeitpunkt, etwa vor einem Systemausfall, einer Datenkorruption oder einer Ransomware-Attacke. Daten werden grundsätzlich verschlüsselt übertragen, eine VPN-Verbindung ist nicht erforderlich.

„Arcserve RHA wurde entwickelt, um Unternehmen echte und kontinuierliche Anwendungs- und Systemverfügbarkeit zu bieten“, erklärt Arcserve-CTO Oussama El-Hilali. „Einige Anbieter im Markt nehmen für sich in Anspruch, Hochverfügbarkeit anzubieten, aber die Technologie bietet das nicht: Sie liefern entweder Snap-Shot-basierte Backups oder eine Replikation mit kurzen Recovery Point Objectives (RPOs). Viele unterstützen auch nur virtuelle Maschinen. Dann hat man ein Problem, wenn der Betrieb unternehmenskritischer, physikalischer On-Premise-Systeme aufrechterhalten werden soll. Im Gegensatz dazu bietet Arcserve RHA die Verfügbarkeit von On-Premise-, Remote- und Cloud-Systemen sowie Anwendungen – und darauf beruhen die meisten IT-Infrastrukturen“, ergänzt er.

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