Betatest angelaufen

Arkeia Network Backup 9.1 repliziert deduplizierte Daten in die Cloud

| Redakteur: Nico Litzel

Version 9.1 von Arkeia Network Backup bietet erstmals ein deutschsparchiges Webinterface.
Version 9.1 von Arkeia Network Backup bietet erstmals ein deutschsparchiges Webinterface.

Arkeia Software erweitert den Funktionsumfang von Arkeia Network Backup. Die für Januar angekündigte Version 9.1 bietet eine Replizierungsfunktion, mit der Backup-Sätze nach der Deduplizierung direkt in private und öffentliche Clouds gespeichert werden können.

Arkeia Software kombiniert die hauseigene blockbasierende „Progressive Deduplizierung“, die content-aware ist und je nach Bedarf quellseitig, zielseitig oder beides ist, mit einer Replizierung. Backup-Daten können dadurch nach der Deduplizierung nun direkt in private und öffentliche Clouds gespeichert werden. Arkeia will Anwendern damit eine kostengünstige Alternative zur Auslagerung von Speichermedien anbieten.

Das Auslagern von Daten an einen entfernten Ort gehört zu den Grundregeln der Datensicherheit. Will man Speichermedien nicht transportieren, so bietet sich eine Replizierung über das Netzwerk an. Beschränkte Bandbreiten und hohe Kosten für das WAN können sich hier allerdings zu Hemmschuhen entwickeln. Hier spielt die erstmals mit Version 9.0 von Arkeia Network Backup eingeführte Progressive Deduplizierung ihre Stärken aus. Diese ist Arkeia zufolge anderen Deduplizierungsverfahren um den Faktor zwei überlegen, die mit festen und variablen Blockgrößen arbeiten.

Verwendet man nun mit Arkeias Progressiver Deduplizierung erzeugte Backup-Sätze, so verringert sich das Datenvolumen gewöhnlich um den Faktor fünf. Das führe zu geringeren Datenmengen und deutlich kleineren Zeitfenstern, die für die Datensicherung eingeplant werden müssten, so Arkeia.

Arkeia Network Backup Version 9.1 befindet sich zurzeit im Betatest. Die finale Version soll im Januar 2012 allgemein verfügbar sein. Diese wird allen Arkeia-Kunden mit Maintenance-Verträgen kostenlos bereitgestellt. Die günstigsten Lizenzen kosten 600 Euro (dauerhafte Lizenz für einen Backup Server inklusive ein Jahr Maintenance) oder 240 Euro für ein Jahres-Abo.

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