Einfachere Lizenzierung, „hybride Cloud Backups“und breitere Plattformunterstützung

Arkeia veröffentlicht Release Candidate von Arkeia Network Backup v10

| Redakteur: Nico Litzel

Mit Arkeia Network Backup v10 können Administratoren Backups sowohl über physische Medien als auch über das Netzwerk in die Cloud transferieren.
Mit Arkeia Network Backup v10 können Administratoren Backups sowohl über physische Medien als auch über das Netzwerk in die Cloud transferieren. (Bild: Arkeia Software)

Arkeia Software hat den Release Candidate der Backup-Lösung Arkeia Network Backup v10 freigegeben. Version 10 erlaubt sogenannte hybride Cloud Backups, mit denen Administratoren je nach Bedarf Backups über physische Medien oder über das Netzwerk in die Cloud transferieren können.

Die wichtigste Neuerung in Version 10 von Arkeia Network Backup sind „hybride Cloud Backups“. Darunter versteht Arkeia Software die Wahlfreiheit, physische Medien oder Netzwerk-Übertragungen für die Replizierung von Backup-Datensätzen auf den Cloud-Datenspeicher einsetzen zu können.

Dank der der Kompressionstechnik „Progressive Deduplizierung“ des Herstellers könnten Unternehmen große Datenmengen in der Cloud ohne hohe Bandbreitenkosten abspeichern, verspricht Arkeia. Hybride Cloud Backups ermöglichten so eine Backup-Alternative ohne kostenintensive Bandlaufwerke für das Offsite-Backup und Recovery: Große Datensätze – etwa vollständige Backups – werden auf physischen Medien transportiert, für inkrementelle Backups steht eine Replizierung in den Cloud-Speicher über WAN zur Verfügung.

Weitergehender Ansatz

Arkeia Software betont jedoch, dass der Hybrid-Cloud-Backup-Ansatz über das rudimentäre Cloud-Seeding hinausgehe, bei dem das erste Backup über den Transport von physischer Medien ablaufe, gefolgt von inkrementellen Backups per WAN. Vielmehr erlaube die Backup-Lösung es, inkrementelle Backups zu replizieren, noch ehe das erste vollständige Backup beim Replizierungsserver angekommen sei. Das habe den Vorteil, dass die Wartezeit auf das erste Einspielen des vollständigen Backups eliminiert werde.

Darüber hinaus könnten physische Medien auch für das Feeding genutzt werden, also für das Rückspielen der Backups. Dadurch verkürze sich ebenfalls bei großen Datensätzen die Wartezeit für Unternehmen.

Neue Platformen

Version 10 unterstützt Festplatten, Autoloader und Bandbibliotheken, inklusive dem neuen LTO-6. Neu hinzugekommen ist zudem ein Support für die Plattformen Fedora 18 (32 und 64 Bit), NetBSD 6.0 (32 Bit), Ubuntu 12.10 (32 Bit) sowie Windows 8 (32 und 64 Bit) und Windows 2012 (64 Bit).

Vereinfachtes Lizenzwesen

Die jüngste Version von Arkeia Network Backup ist für alle Kunden mit Maintenance-Vertrag kostenlos. Für Neukunden will der Hersteller die Lizenzierung vereinfachen: Erstmals bietet Arkeia Software Volumenlizenzen an. Der Preis richtet sich dabei einzig nach der zu schützenden Datenmenge und umfasst unbegrenzt Ziel-Datenspeicher, unlimitierte Agenten für physische Maschinen sowie eine unbegrenzte Anzahl an Agenten für Hypervisoren.

Für dauerhafte Lizenzen kostete der Schutz des ersten Terabytes 4.000 Euro. Weitere Terabytes schlagen dann mit 1.000 bis 2.000 Euro zu Buche. Eine Lizenzierung auf Abo-Basis ist ebenfalls möglich. Zudem soll die bisher bestehende Lizenzierung auf Basis von Agenten in einer Übergangsphase weiterhin angeboten werden.

Weitere Informationen zu Arkeia Network Backup v10 will Arkeia in Kürze im Web bereitstellen.

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